D E N K M A L - S E I S M O G R A P H


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Vorerst nur WIEN und Teile der STEIERMARK und NIEDERÖSTERREICH online, weitere Bundesländer in Vorbereitung !

"Meistens belehrt uns der Verlust über den Wert der Dinge"
Arthur Schopenhauer

Der DENKMAL-SEISMOGRAPH soll ein sensibles Beobachtungsorgan sein, das die aktuellen Verluste des Denkmälerbestandes vor allem auf Grundlage der beiden Basiswerke Dehio (D) und Achleitner (A) aufzeigen soll. Zerstörte Denkmäler, die die Qualität besitzen, in eines der beiden Handbücher Aufnahme zu finden, werden hier auch dann erwähnt, wenn entweder der entsprechende Bezirk noch nicht aufgenommen, oder sie vermutlich bei der Inventarisierung übersehen wurden. Gegebenenfalls werden die "Österreichische Kunsttopographie" (ÖKT), die "Baudenkmäler der Technik und Industrie" (BTI), sowie auch weiterführende Literatur für nähere Erläuterungen herangezogen.

Wien 6., Lehargasse 4 während Abbruch, Februar 2001
Leider ist uns aufgrund des ausgedehnten Beobachtungsgebietes unmöglich (Österreich umfasst 83.858km2), auch nur annähernd Vollständigkeit zu erreichen. Unser Bestreben ist es, zumindest einen kleinen Querschnitt rezenter Denkmalzerstörung aufzuzeigen (seit ca. 1990). Jede Mithilfe, sei es durch eigene Beobachtung oder durch Fotos, ist uns sehr willkommen.

Bitte helfen sie uns, damit die verschwundenen Denkmäler nicht allein aufgrund ihres Unterganges in Vergessenheit geraten. Helfen Sie uns aufzuzeigen, dass nicht nur in der Vergangenheit viel wertvolle Substanz zestört wurde (Buchtipp: Klein/Kupf/Schediwy, Stadtbildverluste Wien, Wien 2004, Lit-Verlag), sondern auch heute noch Abrisse von Kulturgut stattfinden und Breschen in Ensembles geschlagen werden (vgl. nebenstehendes Foto: Wien 6., Lehargasse 4, ehem. k. k. Kriegsschule, Monumentalbau von 1865/1873 wurde 2001 abgebrochen)

DEHIO ist ein topographisches Denkmälerinventar (Alle Details; Herausgeber: Bundesdenkmalamt; Verlag: Berger, Horn/Wien (seit 2003; die älteren Bände: Verlag Anton Schroll & Co, Wien )
• Burgenland, 1980 (2. verbesserte Auflage; 1. Aufl. 1976)
• Kärnten, 2001 (3. erw. u. verb. Aufl.; 2. verbesserte Auflage 1981; 1. Aufl. 1976)
• Niederösterreich, nördlich der Donau, 1990
  Niederösterreich, südlich der Donau, 2003
• Oberösterreich (gesamt), 1977 (6. Aufl.; 1. Aufl. 1956)
  Oberösterreich - Mühlviertel, 2003
• Salzburg, 1986
• Steiermark (ohne Graz), 1982
  Graz, 1979
• Tirol, 1980
• Vorarlberg, 1983
• Wien, I. Bezirk, 2003
  Wien, II. bis IX. und XX. Bezirk, 1993
  Wien, X. bis XIX. und XXI. bis XXIII. Bezirk, 1996

ACHLEITNER ist ein Handbuch über "Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert".
Autor: Friedrich Achleitner und Mitarbeiter.
derzeit sind im Residenz-Verlag (Salzburg und Wien) erschienen:
• Band I: Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, 1980
• Band II: Kärnten, Steiermark, Burgenland, 1983
• Band III/1: Wien 1.-12. Bezirk, 1990
• Band III/2: Wien 13.-18. Bezirk, 1995
• Band III/3: Wien 19.-23. Bezirk, in Vorbereitung (?)
• Band IV: Niederösterreich, in Vorbereitung (?)

ÖKT, Österreichische Kunsttopographie
(Alle Details; Herausgeber: Bundesdenkmalamt; Verlag: Anton Schroll & Co, Wien)
bisher sind 55 Bände (1907ff.) erschienen (Stand: 1.1.2003)

BTI, Baudenkmäler der Technik und Industrie in Österreich
(Autoren: Manfred Wehdorn, Ute Georgeacopol-Winischhofer; Verlag: Böhlau, Wien)
• Band I, Wien - Niederösterreich - Burgenland, 1984
• Band II, Steiermark - Kärnten, 1991

ERKLÄRUNG DER ABKÜRZUNGEN:
D93     Dehio, erschienen 1993
A90     Achleitner, erschienen 1990
ÖKT80   Österr. Kunsttopographie, 1980