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letztes Update 12.08.2001
AKTUELL:

N A C H T R A G :   N E U E   B Ü R G E R I N I T I A T I V E
08.05.2001, PKW-Teststrecke im Wald: Initiative befürchtet “ökologischen Holocaust”, OÖN
Lazarett-Bunker
ST. VALENTIN.   . . . Im Wald verbergen sich aber auch Reste eines KZ-Nebenlagers von Mauthausen. Damit diese Überreste erhalten und auch öffentlich zugänglich bleiben, bemüht sich eine andere Bürgerinitiative rund um Christoph Seydl aus St. Valentin . . .   (Weiter bzw. mehr Aktuelles)
ACHTUNG: Die INITIATIVE zur Rettung des KZ-NIBELUNGENWERK bittet um Ihre Unterstützung !

 

 
AKTUELLES:
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F R A G E :
WER KENNT DIE FIRMA IN NIEDERÖSTERREICH, die sich als einzige noch mit der TECHNIK DER VERNIETUNG auskennt, wie sie bei der EISENKONSTRUKTION AUF DEM MITTELBAHNSTEIG DES SALZBURGER HAUPTBAHNHOFES noch angewandt wurde ?
(vgl.unter Salzburg / "Bürgerinitiative: Rettet den Salzburger Hauptbahnhof")

N A C H T R A G :   N E U E   B Ü R G E R I N I T I A T I V E
08.05.2001, OÖN
PKW-Teststrecke im Wald: Initiative befürchtet “ökologischen Holocaust”
ST. VALENTIN.
Lazarett-Bunker
Nach massiven Bürgerprotesten hat das Engineering Center Steyr (ECS) das Projekt “Pkw-Teststrecke im Herzograder Wald” abgespeckt.
KZ-Bunker
Johann Stadlbauer von der Bürgerinitiative hat gestern als Zwischenergebnis 369 Unterschriften dem Bürgermeister überreicht, denn auch die verkleinerte Variante stößt der Initiative aufgrund ökologischer Bedenken auf Widerstand. Im Wald verbergen sich aber auch Reste eines KZ-Nebenlagers von Mauthausen. Damit diese Überreste erhalten und auch öffentlich zugänglich bleiben, bemüht sich eine andere Bürgerinitiative rund um Christoph Seydl aus St. Valentin: "Wegen des geplanten Zauns wird der Zugang nicht mehr möglich". Es wird befürchtet, dass die Stätte des Grauens in Vergessenheit gerät. Die Bunker werden nicht angetastet, heißt es aus dem Werk. Denn die Bunker seien von sehr großem historischen Wert. In der Panzerfabrik liefen mehr als die Hälfte jener Kettenfahrzeuge vom Band, die im Deutschen Reich produziert worden sind.
ACHTUNG: Die INITIATIVE zur Rettung des KZ-NIBELUNGENWERK bittet um Ihre Unterstützung !

26.06.2001, NÖN
Alarm am Troppberg
GABLITZ. Franz Vormaurer schlägt Alarm. Die Troppberg-Warte aus dem Jahr 1870 steht vor dem Verfall, doch noch könnte man die Schäden mit relativ geringen finanziellen Mitteln beheben. Jetzt startete er eine Privatinitiative. Das Problem jedoch: Niemand weiß so recht, wem die alte Warte überhaupt gehört. Die entsprechenden Dokumente sind nämlich nach Kriegsende verschwunden. Nun bat er den Purkersdorfer Stadtrat DI Erich Liehr um Hilfe, der zugleich auch Obmann des Verschönerungsvereins ist. Eine Lösung könnte sein, dass sich alle drei Anrainergemeinden an der Sanierung beteiligen. Vormaurer hatte schon vor Jahren einen Abriss der Geschichte der Troppbergwarte im Gablitzer Amtsblatt veröffentlicht.

24.06.2001, NÖN
Zwei Schandflecke
ST. PÖLTEN. Zwei Schandflecke in der St. Pöltener Innenstadt stehen in der Schmiedgasse 1 und Ranzonigasse 6. Sie gehören der historischen Altsubstanz der Stadt an. Seit Jahren zeigen sie sich unansehnlich. Die Schmiedgasse 1 ist Weihnachten 1998 ausgebrannt. Kompliziert sind die Besitzverhältnisse: Die Häuser gehören dem Bürgerspitalfond, also gemeinsam Stadtgemeinde und Land Niederösterreich. Das gerade laufende Projekt der Stadterneuerung wäre nun eine ideale Möglichkeit, die beiden Schandflecke zu renovieren.

13.06.2001, NÖN
Burgruine gesperrt
MÖDLING. Vor einigen Jahren gab es schon Sanierungsarbeiten an der Burgruine Mödling. Diese wurden jedoch zu Billigstpreisen durchgeführt, sodass nun die Burgruine gesperrt werden musste. Ein Gutachter hat Gefahr durch herabfallende Mauersteine festgestellt.

08.06.2001, KURIER
B 301: Schaufel und Pinsel statt Bagger
Vor dem Baubeginn der Wiener Südumfahrung (B 301) im Herbst sind derzeit die Archäologen am Werk. Eine wahre Fundgrube für die Experten, die sogar Funde aus der Jungsteinzeit (ca. 5000 v. Chr.) erwarten. In den nächsten Tagen werden Reste einer Siedlung aus der Hallstadt-Epoche (ca. 1000 v. Chr.) ausgegraben. Gefunden werden aber auch Waffen und Munition aus der Zeit der Türkenbelagerungen. Angst haben die Forscher vor nächtliche Grabräuber. Deswegen werden die Fundstellen von Wachposten abgesichert. In zwei Jahren sollen die Forschungsergebnisse in einer Ausstellung präsentiert werden.

06.06.2001, KURIER
Ausrangiert: Bahnhof zu verkaufen
ERLACH. Der Bahnhof Erlach an der Aspangbahn ist seit Jahren dem Verfall preisgegeben. Der Putz bröckelt und eingeschlagene Scheiben zeugen von Vandalismus. Dem Bürgermeister Hans Rädler ist der Schandfleck ein Dorn im Auge und verhandelt jetzt mit der ÖBB. Ob die Gemeinde das Gebäude jetzt mietet oder kauft, steht noch nicht fest. Gedacht ist an den Umbau zu einer Startwohnung. Der Lärm sei kein Problem, verkehren doch nur zwölf Züge täglich.

05.06.2001, Die PRESSE
Nach 35.000 Jahren im Boden aufgestöbert
KREMS. In einem Obstgarten auf dem Hundssteig in Krems, auf einer Anhöhe, ca. 60 Meter über der Donau, sollen Häuser errichtet werden. Vorerst sind aber die Archäologen am Zug. Auf 250 Quadratmeter wird gegraben. Vor 35.000 Jahren ist genau diese Stelle besiedelt gewesen. Sogar Mammutknochen tauchen auf. Bereits vor hundert Jahren wurde auf dem Hundssteig Löß abgebaut. Und schon damals traten immer wieder Funde zu Tage. Doch die echte Sensation ist erst vor zwei Jahren entdeckt worden, als Funde aus 1930 neu bearbeitet wurden. In einem als "unidentifizierbaren paläologischen Rest" klassifizierten Material konnten Bruchstücke zweier Kultfiguren identifiziert werden. Diese Funde sind die mit Abstand ältesten Keramiken Österreichs. Prähistorische Relikte wie diese machen den Hundssteig zu einer Fundstätte von Weltrang. Von nah und fern reisen jetzt die Wissenschafter an, um die Gegend zu untersuchen.

26.05.2001, KURIER
Facelifting für alten Luftkurort
NEUHAUS/TRIESTING. Die ehemalige Hochburg der Sommerfrische will an alte, glanzvolle Zeiten anschließen. 100 Jahre alte Hotels und Villen prägen das Ortsbild auch heute noch. Die Maschinenbau-Firma Starlinger will jetzt die historischen Gebäude wieder auf Hochglanz bringen. Im Hotel d’Orange sollen Eigentumswohnungen mit Schwimmbad entstehen. Im Hotel Neuhaus wird schon mit der Renovierung begonnen (Gastronomie-Betrieb). Und die Pension Stefanie soll zu einem Ärztezentrum mit Seniorenwohnungen umgebaut werden.

20.05.2001, NÖN
Protest geht weiter
KREMS. Künstler Mag. Günther Wolfsberger hält einige Neubauten der Weltkulturerbestadt für unwürdig. Ziel seiner Kritik sind u.a. der Zubau zur Dachdeckerfirma Hintenberger beim Kreisverkehr Zellerplatz und ein hoch aufragender Wohnhausneubau auf dem Hohen Markt.

19.05.2001, KRONE
Prachtbau vom Verfall bedroht!
FELS/WAGRAM.
Schloss_Thürnthal
Die Besitzer des Schlosses Thürntal bei Fels am Wagram sind verzweifelt. Sie würden dringend Finanzhilfe bei der Renovierung des einst prachtvollen Barockbaus benötigen, stießen aber bei der Landesregierung bisher auf taube Ohren. Das ehemalige Baujuwel, ein Landschloss von Fischer von Erlach d. J., verfällt weiter. Gerhard Zehethofer hat den Bau vor einigen Jahren erworben und steckt jetzt sein ganzes Geld in die Restaurierung. Was ihn besonders ärgert. "Der Bürgermeister nennt es eine Schande, und macht uns das Leben mit Anzeigen sauer. Er meint, der Bau sollte abgerissen werden." Fragt sich Zehethofer: "Hab ich das falsche Parteibuch, um Unterstützung vom Land zu bekommen?". Allein die Renovierung des Daches kostet 6 Mio. Schilling (= 436.000 Euro), dies ist nun das vordringlichste Ziel. Von der Gesamtrenovierung (Pläne liegen bereits vor) ganz zu schweigen: die sind mit geschätzten 100 Mio. Schilling (= 7,27 Mio. Euro) veranschlagt. (FOTO: ca. 1997/98, © NETZWERK DENKMALSCHUTZ) (vgl. 29.02.2000)
ACHTUNG: Das Schloß Thürnthal braucht auch Ihre Unterstützung. Ein Verein "Freunde des Schloß Thürnthal" befindet sich in Gründung.

17.05.2001, KURIER
Barockes Haus wird generalsaniert
EBREICHSDORF.
Schloss_Ebenfurth
Für das Thornton-Haus in Ebreichsdorf zeichnet sich eine Lösung ab. Das Hauptgebäude wird generalsaniert. Im Ergeschoss bleibt die Apotheke. Die restlichen Räume werden als Wohnungen genutzt. Der westliche Flügel soll abgerissen werden. Stattdessen soll ein moderner, von Glas geprägter Baukörper entstehen, der ebenso für Wohnungen genutzt werden soll. (vgl. 16.12.1999)
ACHTUNG: "Zur Bewahrung des Thornton-Hauses", Bericht über das Thornton Haus von Annemarie Bauer (e-mail: bauer.l@mycity.at)

14.05.2001, APA-OTS
”Kaiserhaus” in Baden unter Denkmalschutz gestellt
Kaiserhaus-Hauptplatz_17
BADEN. Das “Kaiserhaus” am Hauptplatz 17, erbaut 1792, wurde vor kurzem unter Denkmalschutz gestellt. Das spätklassizistisch-frühbiedermeierliche Haus stellt mit der Innenausstattung ein Baudenkmal im Sinne des Denkmalschutzgesetzes dar. Eingeschlossen im Bescheid ist auch der Gartenpavillon aus dem 18. Jh., der durch seine orientalisierende Innenraummalerei besticht. (vgl. 04.01.2001) (FOTO: Juni 2001, © NETZWERK DENKMALSCHUTZ)

09.05.2001, KURIER
Zweites Gutachten bestätigt: Wienertor ist Sanierungsfall
HAINBURG. Das mehr als 750 Jahre alte Bauwerk, das größte mittelalterliche Stadttor Europas, ist dringend sanierungsbedürftig. Dies bestätigt auch das zweite Gutachten. Besonders stark hat dem Bau der Verkehr zugesetzt, der tagtäglich auf der wichtigen Bundesstraße 9 durch das Tor rollt. Jetzt werden die Ausschreibungskriterien für die Sanierung festgelegt. (26.03.2001)

08.05.2001, OÖN
PKW-Teststrecke im Wald: Initiative befürchtet “ökologischen Holocaust”
ST. VALENTIN.
Lazarett-Bunker
Nach massiven Bürgerprotesten hat das Engineering Center Steyr (ECS) das Projekt “Pkw-Teststrecke im Herzograder Wald” abgespeckt.
KZ-Bunker
Johann Stadlbauer von der Bürgerinitiative hat gestern als Zwischenergebnis 369 Unterschriften dem Bürgermeister überreicht, denn auch die verkleinerte Variante stößt der Initiative aufgrund ökologischer Bedenken auf Widerstand. Im Wald verbergen sich aber auch Reste eines KZ-Nebenlagers von Mauthausen. Damit diese Überreste erhalten und auch öffentlich zugänglich bleiben, bemüht sich eine andere Bürgerinitiative rund um Christoph Seydl aus St. Valentin: "Wegen des geplanten Zauns wird der Zugang nicht mehr möglich". Es wird befürchtet, dass die Stätte des Grauens in Vergessenheit gerät. Die Bunker werden nicht angetastet, heißt es aus dem Werk. Denn die Bunker seien von sehr großem historischen Wert. In der Panzerfabrik liefen mehr als die Hälfte jener Kettenfahrzeuge vom Band, die im Deutschen Reich produziert worden sind.
ACHTUNG: Die INITIATIVE zur Rettung des KZ-NIBELUNGENWERK bittet um Ihre Unterstützung !

05.05.2001, KURIER
Sanatorium steht vor Renaissance
Sanatorium_Purkersdorf
PURKERSDORF. Die bundeseigene Baugenossenschaft BUWOG hat die Mehrheitsanteile des Unternehmers Walter Klaus gekauft und will das Jugenstil-Juwel wieder seiner ursprünglichen Nutzung zuführen. Entgegen bisherigen Konzepten soll der seit Jahren leer stehende Bau wieder als Pflege- und Betreuungszentrum für Senioren dienen. Das oberste Stockwerk des Sanatoriums soll wie geplant als Hoffmann-Archiv (J. Hoffmann war der Architekt des Baues) genützt werden, der Speisesaal könnte auch für Veranstaltungen offen stehen. Detaillierte Konzepte werden in einigen Wochen vorgestellt. (FOTO: Frühjahr 1999, © NETZWERK DENKMALSCHUTZ). (vgl. 10.10.2000 etc.)

N E U E   L I N K S
Verein Arbeitskreis-Wachau
Sein Ziel war und ist es, die Wachau in der überkommenen Form zu erhalten
Die Marktgemeinde Obersiebenbrunn verschenkt das renovierungsbedürftige Schloß Obersiebenbrunn.

19.04.2001, NÖN
Motto: Sand drüber
PETRONELL. Im ehem. Brunnenschutzgebiet wird demnächst eine Wohnhausanlage gebaut. Dafür fanden Grabungsarbeiten statt, um die Gemeindewasserleitung zu verlegen. Dabei stieß die Baggerschaufel auf eine römische Mauer. In einer, wie der untersuchende Archäologe Dr. Konecny festthielt, “typischen Notgrabung”, versuchten die Wissenschafter einige Befunde zu erheben. Es wurde ein tiefes Fundament festgestellt, was damit allerdings fundamentiert wurde, darüber gibt es nur Spekulationen (z.B. ein Brunnenhaus für die Zivilstadt). Um dies zu klären, müsste allerdings gegraben werden, das kostet Geld und braucht Zeit, beides ist Mangelware: Gefunden am 10. April, zugeschüttet am 11. April. Die beste Form der Konservierung. Jetzt steht die Mauer wieder voll unter Wasser, die Führung der Ortswasserleitung wurde geändert. (vgl. 13.03.2001)

04.04.2001, Die PRESSE
Wer rettet die Orgel vom Sonntagberg?
SONNTAGBERG. Das bedeutendste und größte Orgelwerk aus dem letzten Drittel des 18. Jahrhunderts in Österreich bedarf dringend einer umfassenden Sanierung, die rund 3 Mio. Schilling (= 218.000 Euro) kostet. Sponsoren sind aber noch notwendig, um den gesamten Betrag aufzubringen.

31.03.2001, KURIER
Weinschlössl im letzten Moment vor dem Verfall gerettet
DÜRNSTEIN. Jahrhundertelang führte es ein Dornröschen-Dasein, das prächtige Kellerschlössl in Dürnstein. Es wurde von berühmten Barockbaumeister Jakob Prandtauer als Eingang zu den weit verzweigten Kellern des Stiftes Dürnstein erbaut. Doch der Zustand des Juwels, deren Innenwände mit wertvollen Original-Zeichnungen und Fresken “tapeziert” ist, war zuletzt jämmerlich. Wohl in letzter Sekunde haben die Renovierungsarbeiten des im Besitz der Freien Weingärtner Wachau stehenden Gebäudes begonnen. Karin Troschke, vom Institut für Papierrestaurierung in Schönbrunn: “Die neue Verwaltung ist sehr umsichtig, doch die alte war arg. Manche Blätter seien einfach auf Spanblatten geklebt worden.” Jetzt soll das Juwel bald wieder als touristische Attraktion genützt werden.

26.03.2001, KURIER
Wienertor ist nicht in Einsturzgefahr, aber sanierungsreif
HAINBURG. Das 1261 erbaute Wienertor ist entgegen früheren Meldungen doch nicht akut einsturzgefährdet. Eine rasche Sanierung des imposanten Bauwerks ist dennoch unumgänglich, diesbezügliche Gespräche zwischen Stadt, Bundesdenkmalamt und NÖ-Straßenverwaltung laufen. Als Sofortmaßnahme soll jedenfalls die erlaubte Durchfahrtshöhe auf 3.3 Meter verringert werden, damit ja kein Lastwagen am ehrwürdigen Gemäuer schürft. (vgl. 09.05.2001)

24.03.2001, KURIER
Dach der Alten Poststation wird nun doch originalgetreu renoviert
PURKERSDORF. Teilerfolg für Baustadtrat Liehr: Nach Verhandlungen mit dem Denkmalamt wird nun das denkmalgeschützte Gebäude doch mit originalgetreuen Dachziegeln gedeckt. Nicht mehr zu ändern ist hingegen der über die Poststation hinausragende Bauteil, der wurde von der Stadt genehmigt. (vgl. 06.03.2001 etc.)

23.03.2001, OTS-Aussendung (der NÖ-Landesregierung)
Waidhofen an der Ybbs: Schloss soll in Hotel umgebaut werden
WAIDHOFEN/YBBS. Das Schloss Zell in Waidhofen/Ybbs soll zu einem Schlosshotel umgebaut werden. Zudem soll ein neuer Trakt als Zubau entstehen. Das rund 150 Mio. Schilling Projekt (= 10,9 Mio Euro) wird von EU, Land NÖ u.a. finanziell gefördert. Die Umbauarbeiten beginnen im Früjahr 2001. Herbst/Winter 2002 ist die Eröffnung geplant.

14.03.2001, NÖN
Gesichtsloses Baden?
BADEN.
Front li.: Strasserngasse / re.: 
	Neustiftgasse Front Strasserngasse 2
Hausflur / Neustiftgasse
Badens historisches Stadtbild stellt einen großen Wert für die Stadt und ihren Tourismus dar. Deshalb erregen sich ganz besonders die Gemüter der Badener, wenn es dem historischen Kern an den Kragen gehen soll. Aufreger der letzten Wochen ist der geplante Abbruch eines Gemeindegebäudes in der Neustiftgasse 6 (Strasserngasse 2). Mag. Elisabeth Hudritsch konnte entdecken, dass “Putzreste darauf schließen lassen, dass zumindest Teile des Objektes aus dem Mittelalter oder der frühen Neuzeit stammen.” Aus dieser Zeit ist in Baden nur wenig erhalten geblieben. Als Lösung für einen Ensembleschutz wird nun ein Gestaltungsbeirat angesehen. (FOTOS: Juni 2001, © NETZWERK DENKMALSCHUTZ)

13.03.2001, KURIER
Ausgrabungen sorgen für Abwanderung
PETRONELL. Bei Bauarbeiten aller Art geben Archäologen in Petronell acht, dass keine Funde zerstört werden. Denn die Marktgemeinde befindet sich genau über dem römischen Carnuntum. Bürgermeister Sven Ladek gibt nun diesem Umstand schuld, dass bei der bevorstehenden Volkszählung seine Gemeinde ca. 100 Einwohner weniger haben wird: “Viele junge Leute wandern ab, weil sie nicht ohne Probleme bauen können.” (vgl. 19.04.2001)

09.03.2001, Die PRESSE
Bundesforste bauen neue Zentrale in Purkersdorf auf
PURKERSDORF. Im Frühjahr 2002 verlegen die Bundesforste ihre Konzernzentrale in den Purkersdorfer Schloßpark. die Bauarbeiten haben bereits begonnen. Ein Teil des Parkes mußte vorher aber von Grünland in Bauland-Kerngebiet umgewidmet werden.

06.03.2001, NÖN
Original Ochsenaugen für die Post
PURKERSDORF. Erster Erfolg für Baustadtrat DI Erich Liehr im Streit um die frührklassizistische Poststation am Hauptplatz: Die seitlichen Bleche der oberen Ochsenaugen und die Strangfalzziegel-Dachdeckung müssen wieder entfernt werden. Offen bleibt aber die Frage, ob das dahinter gebaute Hauseck wieder abgerissen werden muss. Landeskonservator Dr. König wird voraussichtlich noch diese Woche entscheiden. (vgl. 24.06.2001, 20.02.2001 etc.)

20.02.2001, NÖN
Liehr: Eck muss weg! - Bau gestoppt
PURKERSDORF. Ein Wohnungsneubau hinter der denkmalgeschützten historischen Poststation verschandelt Ortsbild. Der Neubau überragt die alte Post um fast vier Meter. Das war aber im ursprünglichen Plan nicht so enthalten. Jetzt verlangt Baustadtrat DI Erich Liehr, dass die oberen Wohnungen abgerissen werden. Auch das Bundesdenkmalamt hat sich mittlerweile eingeschaltet. Unzufrieden ist Liehr auch mit der Renovierung des denkmalgeschützten Teils: “Statt der vorgesehenen kleinteiligen Dachdeckeng werden jetzt Strangfalzziegel verwendet. Außerdem sehen die Verblechungen der Gaupen und Ochsenaugen ganz anders aus.” Der Bauleiter von Immorent verteidigt sich: “Wir handeln nach den Vorschriften.” (vgl. 06.03.2001, 12.02.2001 etc.)

20.02.2001, NÖN
Pestgrube vertuscht?
GROSSWEIKERSDORF. Als vor etwa 2 Jahren die Hollabrunner Straße ausgebaut wurde, stieß man bei den Bauarbeiten offensichtlich auf eine alte “Pestgrube”. Doch anstatt wie üblich Fachleute von dem Fund zu informieren, wurde einfach “d´rüberasphaltiert”. Hobbyhistoriker Josef Skopil, der Verfasser der Großweikersdorfer Chronik, hat dies anlässlich der Restaurierung des “Halterkreuzes” (gotischer Schaft mit barocken Aufsatz) aufdecken können. Bei seinen Nachforschungen ist er daraufgekommen, dass sich der alte Bildstock an der Hollabrunner Straße im Gebiet einer Pestgrube befunden haben muss. Dass sich an dieser Stelle wirklich eine Pestgrube befunden hat, konnten ihm schließlich Anrainer bestätigen, die die seinerzeitigen Bauarbeiten beobachteten.

19.02.2001, NÖN
Doch Wohnungen
ÖHLING. Nach jahrelangem Tauziehen um die weitere Nutzung des denkmalgeschützten Meierhofes scheint sich eine Lösung abzuzeichnen. Die Wohnungsgenossenschaft Alpenland will das Haus mit einem Baurechtsvertrag übernehmen und Wohnungen errichten.

12.02.2001, KURIER
”Stadtzentrum verschandelt”: Streit um historischen Bau
PURKERSDORF. Aufregung um das Bauprojekt “Alte Poststation” am Purkersdorfer Hauptplatz. Baustadtrat Erich Liehr ortet Verletzung der Denkmalschutzauflagen. Die Bauträger wiesen den Vorwurf zurück, doch nach einem Lokalaugenschein des Denkmalamtes mussten die Arbeiten eingestellt werden. Der Vorwurf von Liehr: Ein Bauteil ist um 3 Meter höher als geplant und die Gaupen sind zu breit. Jetzt ist eine Nachdenkpause angesagt. (vgl. 20.02.2001 etc.)

06.02.2001, OÖN
Weistracher Gemeindeamt wird saniert - Denkmalamt siegte über Abbruchbirne
WEISTRACH. Die Bauverhandlung zur Sanierung des aus dem Jahr 1750 stammenden Gemeindeamtes beendet nun einen Jahrzehnte währenden Zwiespalt in der Gemeinde. Hans Kirchmayr, Obmann der Wirtschaftskammer des Bezirkes Amstetten, hat sich für die Erhaltung stark gemacht, und das Bundesdenkmalamt hat ihm jetzt recht gegeben. Bürgermeister Ignaz Wieser (VP) wollte Geld sparen und den Altbau mit seinen feuchten und schimmligen Mauern abtragen und ein neues Amtshaus errichten.

26.01.2001, KURIER
Denkmalschutz bröckelt ab: Plastikfenster kein Tabu mehr
GAISELBERG/ZISTERSDORF. Jutta Kellner, Bürgerlisten-Stadträtin in der Gemeinde Zistersdorf, ist unglücklich über die geplante Sanierung des rund 130 Jahre alten Volksschulgebäudes in Gaiselberg. Kernpunkt der Kritik: Der Tausch der historischen Holz-Kastenfenster gegen moderne Kunststoff-Fenster. Sie macht das neue Denkmalschutzgesetz dafür verantwortlich, da die öffentlichen Gebäude jetzt nicht mehr automatisch (“Kraft gesetzlicher Vermutung”) denkmalgeschützt sind. Kellner weist auch darauf hin, dass Gaiselberg an der geplanten Bernsteinstraße liegt und daher jedes historische Gebäude von Bedeutung sei.

Badhaus-Gars
25.01.2001, N E T Z W E R K   D E N K M A L S C H U T Z   INFORMIERT:
Badhaus-Gars
DAS BADHAUS IN GARS
WURDE IM DEZEMBER 2000 ABGEBROCHEN

(vgl. 04.07.2000 etc.)
FOTO: © Eva Leodolter (VEREIN FREUNDE DES KAMPTALS)
(näheres siehe VEREIN FREUNDE DES KAMPTALS

24.01.2001, NÖN
Gegen Verbauung
BADEN.
Veste_Rohr/Rohrgasse
Im Vorjahr brachten Grabungen ans Tageslicht, dass sich die ehemalige Veste Rohr im Bereich der Verschwenkung der Rohrgasse im Ortsteil Braiten befand. Nun hat sich eine Bürgerinitiative rund um Architekt Dipl.-Ing. Peter Hudritsch gebildet, die sich für die Erhaltung des Kulturgutes (das übrigens nicht unter Denkmalschutz gestellt werden wird) einsetzt. Gerade in diesem Gebiet sollen aber Wohnungen gebaut werden. Nun fordert man die Umwidmung von Bau- in Grünland, denn die Reste der Veste, ein Dokument für die historische Entwicklung Badens, sollen nicht zerstört werden. (FOTO: Juni 2001, © NETZWERK DENKMALSCHUTZ)

20.01.2001, Die PRESSE
Korneuburg befragt das Volk: Hauptplatz soll verkehrsfrei werden
Im Herbst soll die Bevölkerung befragt werden, ob der Hauptplatz von Verkehr und parkenden Autos befreit werden soll. Die Neugestaltung ist aber ein tiefer Eingriff in das kleine Altstadtensemble mit seinem sehr repräsentativen Rathaus.

18.01.2001, Die PRESSE
Besichtigung der Kirche nur gegen Eintritt
Seit Jahren müssen die Touristen für den Eintritt in das Stift Dürnstein 25 Schilling (= 1,8 Euro) zahlen. Aufgeflammt ist die Diskussion, jetzt neu, weil auch die Karlskirche in Wien 40 Schilling (=2,9 Euro) Eintritt verlangt. Während der Pfarrer den Preis für angemessen hält, ist man in der Diözese darüber gar nicht glücklich.

15.01.2001, NÖN
Eisenstraße wächst!
Der Kulturpark Eisenstraße-Ötscherland wurde bei einer Vollversammlung im Herrenhaus Neubruck auf 26 Mitglieder erweitert (Annaberg, Mitterbach, Neumarkt/Ybbs, Puchenstuben). Josef Kühas, Eigentümer des im 19.Jh. erbauten Töpperschlosses zeigte die sanierungsbedürftige Töpperkapelle. Die Töpperkapelle und das Herrenhaus Neubruck stehen unter Denkmalschutz. Beide Gebäude sollen im Kulturpark wieder zu neuem Glanz erstrahlen. Eine Plattform zur Rettung der Töpperkapelle wurde schon gegründet.

10.01.2001, NÖN
Bahnhof revitalisieren
Brunn. Guido Radschiner freut sich, dass die Gemeinde das alte Bahnhofsgebäude (erbaut 1861/62) gekauft hat. Als nämlich 1994 bereits Abbruch-Gerüchte kursierten, wurde Radschiner aktiv. Was mit dem Gebäude nun genau geschehen soll, ist noch nicht fix. Demnächst soll eine Arbeitsgruppe zusammentreten.

10.01.2001, NÖN
Wo ist Barockengel?
Kunstraub in Mödling. Beim Pfarrheim vor der Alten Feuerwehr wurde eine ca. 70cm große, 70 kg schwere Sandsteinfigur entwendet. Zeugen der Tat werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02236 /222 33 (Kriminaldienstgruppe) zu melden.

04.01.2001, NÖN
Kaiserhaus verkauft
BADEN.
Kaiserhaus-Hauptplatz_17
Seit vielen Jahren stand das denkmalgeschützte sogenannte Kaiserhaus, in dem einst Kaiser Karl I. Quartier nahm, anfangs um angeblich mehr als 40 Mio. Schilling (ca. 2,9 Mio. Euro) zum Verkauf. Nun endlich hat ein Privatmann das am Hauptplatz von Baden gut situierte Baujuwel gekauft. Im Rathaus ist man über den Verkauf an den Privatmann wenig erfreut. Vizebürgermeister Geiger: “Um 13,5 Mio. Schilling (ca. 0,98 Mio. Euro) hätten wir es auch erworben!” (vgl. 14.05.2001) (FOTO: Juni 2001, © NETZWERK DENKMALSCHUTZ)

03./04.01.2000, Die PRESSE
Ehemalige Essigfabrik wird abgerissen / “Kulturgut erhalten”
Bereits am 8.Jänner sollen die Abbrucharbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Essigfabrik "Doller" beginnen. Die Anrainer laufen aber gegen den Teilabriss und Neubau des 1826 errichteten Brauhofes Sturm. Und auch eine Historikerin bescheinigt dem Ensemble, dass es ein "einzigartiges Dokument eines frühindustriellen Zweckbaus darstellt, das nach der Stillegung der Brauerei noch nahezu vollständig erhalten ist." Das Bundesdenkmalamt, das sich schon im vorigen Jahr mit dem Ensemble in der Brunnengasse beschäftigt hat, hat nur die historische Straßenfront unter Denkmalschutz gestellt (die nun renoviert werden soll), nicht aber die nun zum Abbruch freigegebenen Hofbauten. Die Anrainer wollen aber die künftige Verbauung verhindern und werfen vor, dass nur aufgrund einer unlängst vorgenommenen Änderung des Bebauungsplanes sich nun ein Teil der Anlage plötzlich nicht mehr im "erhaltenswürdigen Altortgebiet" befindet und dadurch ein Neubau ermöglicht wurde, und wollen nun bis zum Verfassungsgerichtshof gehen. (vgl. 2000: 09.05., 28.04., 26.04., 22.03., 15.03.; 1999: 20.12.)
ACHTUNG: Die Perchtoldsdorfer Bürgerliste ist für jede Unterstützung dankbar, insbesondere für Öffentlichkeitsarbeit!

21.12.2000, Die PRESSE
Auch Waidhofen bekommt ein Schlosshotel
150 Mio. Schilling (ca. 10,9 Mio. Euro) sind für die Umwandlung des Barockschlosses im Ortsteil Zell in ein Vier-Sterne-Hotel vorgesehen.

20.12.2000, NÖN
Park: Starke Eingriffe
Bruck an der Leitha. Der Harrachpark wird zur Zeit wieder annähernd jener Landschaftspark gemacht, der er ursprünglich einmal gewesen ist. Unter Federführung des Gartenkunsthistorikers Prof. Bodi wird nun sein Parkpflegewerk umgesetzt. Die Maßnahmen erscheinen zwar derzeit recht drastisch, doch schon im Frühjahr soll dies kaum mehr negativ zu bemerken sein. (vgl. 2000: 22.03.; 1999: 20.02.)

18.12.2000, NÖN
Tauziehen um Schloss
Waidhofen. Mitte Jänner wird der Bund das Waidhofner Schloss EU-weit zum Verkauf ausschreiben. Doch der neue Eigentümer wird nur eine Schule einrichten können, da die Liegenschaft von der Stadt vor kurzem zum “Bauland-Sondergebiet-Schule” umgewidmet wurde. Dadurch wird die Attraktivität für mögliche Interessenten stark eingeschränkt. - Kein Nachteil für die Stadt, die ihr Kaufinteresse schon deponiert hat.

13.12.2000, NÖN
Einsturzgefahr im Stift!
Altenburg. “Gefahr in Verzug” wurde letzten September festgestellt, als ein Statiker die mittelalterlichen Räumlichkeiten, die unter der barocken Aussichtsterrasse liegen, begutachtete. Der Bauschutt aus der Barockzeit lastet zu sehr auf den gotischen Räumen (Abtshaus und Gästehaus). Jetzt muss rasch mind. 1,5 m Bauschutt abgetragen werden.

09.12.2000, Die PRESSE
Gewerbehaus wird Einkaufszentrum
Das unter Denkmalschutz stehende Gewerbehaus in Mödling soll revitalisiert und zu einem Einkaufszentrum umgebaut werden. Mit der Revitalisierung des 1875 errichteten Baujuwels soll eine Neubelebung des Schrannenplatzes und der Fußgängerzone erreicht werden. Mitte 2001 sollen die Bauarbeiten beginnen und für Herbst 2001 ist die Eröffnung geplant.

01.12.2000, KRONE / Die PRESSE / Wiener Zeitung
Die Wachau ist Weltkulturerbe! / Große Freude über das Weltkulturerbe Wachau: "Wir sind sehr stolz" / Zum Weltkulturerbe . . .
Am 24. November wurde in Queensland/Australien die Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO beschlossen. Hannes Hirtzberger, Bürgermeister von Spitz, der zugleich Vorsitzender des "Arbeitskreis zum Schutz der Wachau", hofft durch die erhöhte Verpflichtung zur Erhaltung dieser Kulturlandschaft auch auf mehr Förderungen vom Bund. Die Liste umfasst nun 691 Stätten in 122 Ländern. (vgl. 24.11.2000)

28.11.2000, NÖN
Drei Brücken fertig
Kamptal. 1998 hatte eine Bürgerinitiative erreicht, dass die landschaftsprägenden Bauwerke erhalten bleiben. Drei der fünf Brücken, die zur Restaurierung anstanden, sind bereits fertig: In Stiefern wurde eine völlig neue Fachwerkbrücke gebaut. Die Brücken in Plank und Buchberg sind bereits renoviert (mit neuen Tragwerken und Widerlager). Jetzt fehlen nur noch die zwei Brücken in Plank und in Rosenburg. Diese Arbeiten sollen im Mai beginnen und im Juli 2001 abgeschlossen sein, erklärt Mag. Johann Rankl, ÖBB-Regionalsprecher für NÖ.

28.11.2000, NÖN
Rettet die Postkutsche
Purkersdorf. Gertrude Schabas, startete eine Rettungsaktion um die 160 Jahre alte Postkutsche vor dem Verfall zu retten: “In ganz Mitteleuropa gibt es kein vergleichbares Stück.” Das Problem dabei: Restaurierungskosten von geschätzten 500.000.-öS (ca. 36.000 Euro). Fachlichen Rat hat die initiative Geschäftsfrau schon geholt: Von Hofrat Dr. Kugler, den Leiter der Wagenburg von Schloß Schönbrunn und Direktor Satzer vom Kutschenmuseum Laa. Beide waren von der alten Kutsche beeindruckt.

28.11.2000, NÖN
Projekt wächst weiter
Reichenau. Für die Landesausstellung im Jahr 2003 sind Investitionen in der Höhe von 75 Mio. Schilling (ca. 5,5 Mio. Euro) vorgesehen. Die Endfassung der Pläne bezügliche Umbau am Schloss Reichenau, den Arbeiten am Pavillon im Park (der verglast werden soll) und am Kurtheater sollen bis Mitte Jänner vorliegen.

27.11.2000, NÖN
Brücke abgetragen
Pottenbrunn. Die alte Brücke über die Westbahn aus dem Jahr 1858 wurde am Sonntag dem Erdboden gleichgemacht. Sie musste dem Ausbau der Westbahn weichen.

24.11.2000, Die PRESSE
Wachau wird zum Weltkulturerbe der ganzen Welt
Die Erhebung der Kulturlandschaft Wachau durch die UNESCO zum "Weltkulturerbe" wird für kommende Woche erwartet. (vgl. 01.12.2000)
WELTKULTURERBE IN ÖSTERREICH:
IN DIE LISTE AUFGENOMMEN:
      - Salzburger Altstadt, Sbg.
      - Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut OÖ/Stmk.
      - Schönbrunn (Schloß und Park), Wien
      - Semmeringbahn mit Umgebung, NÖ/Stmk.
      - Grazer Altstadt, Stmk.
AUFNAHME DEMNÄCHST:
      - Wachau, NÖ
VORGESCHLAGEN:
      - Bregenzer Wald, Vlbg.
      - Innsbrucker Altstadt / Schloß Ambras, Tirol
      - Hall in Tirol, Altstadt, Tirol
      - Kremsmünster, Stift, OÖ
      - Steyr, Altstadt und Wehrgrabenviertel, OÖ
      - Heiligenkreuz, Stift, NÖ
      - Wiener Altstadt, Wien
      - Neusiedler See; Bgld.
      - Erzberg und Eisenstraße, Stmk.
      - Hochosterwitz, Burg, Ktn.
      - Gurker Dom, Ktn.

22.11.2000, Der STANDARD
Kein Geld für neues Leben im "Baujuwel"
BADEN.
Synagoge-Aussenansicht
Die alte Synagoge, ein klassizistischer Bau aus dem Jahr 1873, in der Grabengasse 14, ist seit 1938 dem Verfall preisgegeben. Sophie Haber, vom Badener Synagogenverein: "Wird mit der Renovierung nicht binnen zwei Jahren begonnen, ist es endgültig zu spät." Die Wiederherstellung des Gebäudes will die Israelitische Kultusgemeinde auf keinen Fall alleine zahlen, schließlich wurde die Synagoge nicht von Juden zerstört.
Synagoge-Innenansicht
Kultusgemeindepräsident Ariel Muzicant findet, dass Land und Bund die Verpflichtung haben die Kosten zu tragen, doch der Landeshauptmann zeigt offenbar kein Interesse. LH Erwin Pröll weist diesen Vorwurf zurück und meint, Geld könne es nur geben, wenn die Synagoge unter Denkmalschutz gestellt wird. (vgl. 23.02.2000) (FOTOS: Juni 2001, © NETZWERK DENKMALSCHUTZ
ACHTUNG: Der "Verein AMOS" würde sich auch über Ihre Unterstützung sehr freuen!
Einen Bericht über die Synagoge und den Verein finden Sie unter Verein AMOS .

16.10.2000, NÖN
Abriss einzige Lösung?
Oberndorf. Da sich verschiedene Nutzungsvarianten zerschlagen haben, scheint nun ein Abriss des alten Volksschul-Gebäudes (historisch wertvoll?) immer wahrscheinlicher.

14.10.2000, Die PRESSE
Dorferneuerungspreis an Reinsberg
Reinsberg im Bezirk Scheibbs bekam den europäischen Dorferneuerungspreis verliehen. Gewürdigt wurde der Ausbau der Burgarena und die kulturelle und wirtschaftliche Belebung der Region. (vgl. 09.03.2000)

10.10.2000, NÖN, NÖ
Wagnis Sanatorium
Sanatorium_Purkersdorf
PURKERSDORF. Mit der Innenrenovierung des Jugendstil-Sanatoriums von J. Hofmann soll noch heuer begonnen werden, fordert Vizebürgermeister Dr. Joe Fuchs. Erst dann soll nach einem Nutzer Aussschau gehalten werden. Kritischer äußerte sich Baustadtrat Dipl. Ing. Erich Liehr zu den Sanatoriums-Ambitionen. Die Gemeinde solle nur einen “Zuschuß in gesichertem Rahmen” leisten und nicht ohne Betriebskonzept alleine renovieren. Liehr: ”Das Grundstück wurde in den letzten Jahren filetiert und zum Teil verkauft. Für die öffentliche Hand bleibt der Hoffmann-Bau zur Sanierung übrig. Warum ist kein Privater mehr dabei? Ich bin gegen ein Faß ohne Boden.” (FOTO: Frühjahr 1999, © NETZWERK DENKMALSCHUTZ) (vgl. 05.05.2001, 22.07.2000 etc.)

09.10.2000, NÖN
Abriss durchgeführt
Hofstetten-Grünau. Den “Schandfleck” Aigelsreiterhaus gibt es nicht mehr, denn eine Sanierung hat sich angeblich nicht ausgezahlt. Über die Verwendung des alten Hauses hinter dem BGZ wurde viel diskutiert.

02.10.2000, Die PRESSE
Puchberg: Renovierung der Ruine wäre ruinös
Mit der Getränkesteuer wollte die Gemeinde Puchberg am Schneeberg seine mittelalterliche Ruine Rorenstein sanieren. Doch die Steuer fiel. Fällt nun wegen des Geldmangels auch die äußerst einsturzgefährdete Umfassungsmauer? Das Renovierunskonzept, das man im Jahr 1998 entwickelt hat, sah für 1999 die Renovierung des Turmes vor, und im Jahr 2000 die Umfassungsmauer. Der Turm wurde schon erfolgreich stabilisiert.

25.09.2000, NÖN
”Brauerei erhalten”
Kaum wurde bekannt, dass die alte Brauerei abgerissen wird, hat sich spontan eine Gruppe von engagierten Personen zusammengefunden, die sich “Initiative Zentrum Wieselburg” nennen. Die Sprecherin der Initiative, Elisabeth Buchinger, sieht sich nicht als Verhinderung des geplanten Einkaufszentrums, sondern will Ideen einbringen, wie die geschichtsträchtige Brauerei trotzdem - zumindest in Teilen - erhalten werden kann, und legte bereits ein eigenes Nutzungskonzept vor.

14.09.2000, Krone
Wallfahrtskirche ist vom Verfall bedroht - für Sanierung fehlen 36 Millionen Schilling (= 2,6 Mio Euro)
Die Wallfahrtskirche Heiligenkreuz-Gutenbrunn aus dem Jahr 1755/58 im Bezirk St. Pölten ist akut bedroht. Die Deckenfresken des berühmten Künstlers Franz Anton Maulpertsch sind in Gefahr, da u.a. das Dach undicht ist. Ebenso setzt aufsteigende Mauerfeuchte dem Gebäude schwer zu.

11.08.2000, Die PRESSE
Aus für Thermenhotel. Neue Pläne für Kirchstetten
Ursprünglich sollte das Schloß Kirchstetten im nördlichen Weinviertel anläßlich der Landesausstellung 1998 renoviert und danach als Kurhotel genützt werden. Aus diesem Grund stimmte das Denkmalamt einem Anbau zu, obwohl dieser "aus Sicht der Denkmalpflege ein besonderes Problem" darstelle, so Margit Kohlert vom niederösterreichischen Landeskonservatorat. Doch weil der Bauträger kurz vor dem Konkurs steht, wurde jetzt daraus nichts und der unschöne Bettentrakt steht noch heute im Rohbau, die Restaurierung des Schlosses ist ebenfalls nicht abgeschlossen.

09.08.2000, NÖN
Rettung vor Verfall
Die neuen Besitzer des Schlosses Ebergassing retten das Gebäude durch umfangreiche Renovierung vor dem Verfall. Die Renovierung des Schlosses ist weit fortgesschritten.

04.08.2000, Die PRESSE
Schönberg-Villa gerettet
Die Wiege der Zwölftonmusik, das Schönberg-Haus in Mödling (Bernhardgasse 6), wurde mit Hilfe des Landes vor dem Verfall gerettet. Vor nicht allzu langer Zeit schien dieses bedeutende Kulturjuwel zum Abriss verurteilt. Die Villa dient jetzt sowohl als Gedenkstätte und Museum für den Komponisten als auch für gelegentliche Veranstaltungen.

01./05.08.2000, NÖN / Die PRESSE
Fresko gefunden / Sensationeller Fund in Mauerbach
In der Kartause Mauerbach wurde bei Restaurierungsarbeiten ein Fresko entdeckt. Womöglich handelt es sich um ein Frühwerk von Maulbertsch.

25.07.2000, NÖN
Aus für Bohrtürme?
Neusiedl/Zaya. Ein ehrgeiziges Tourismusprojekt (Energie-Erlebnispark) steht nun fast vor dem Aus, denn die Hauptattraktion, die alten Gitterfördertürme auf den Ölfeldern, sollen teilweise abgetragen werden. “Die Bohrtürme sind Teil einer Bergbauanlage, mit deren Hilfe die 40 Sonden gewartet werden. Sie sind stationär, was in Europa einzigartig ist”, meint der Betriebsleiter Dr. Reinhard Bacher von der Firma Van Sickle (100%-Tochter der OMV).

24.07.2000, NÖN
Streit um Wetterhaus
Waidhofen. Das 100 Jahre alte Wetterhäuschen am Oberen Stadtplatz wurde in einer Nacht und Nebelaktion entfernt, ohne dass dies vorher im Innenstadtbaubeirat besprochen wurde, ärgert sich Grün-Mandatar Erich Abfalter. Vize-Bürgermeister Ignaz Hofmacher entgegnet, dass es ohnehin wieder aufgestellt wird, nachdem die Platzumbauarbeiten beendet sind - jedoch möglicherweise an anderer Stelle.

22.07.2000, Die PRESSE
Hoffmann-Sanatorium wartet auf seine Zukunft
PURKERSDORF.
Sanatorium_Purkersdorf
In Purkersdorf will Ex-Minister Karl Schlögl, nun wieder Bürgermeister von Purkersdorf, die Sanierung des berühmten Jugendstil-Juwels vorantreiben. Vor allem die Innensanierung und die spätere Nutzung ist ihm ein großes Anliegen. Förderungen von Seiten des Landes und Bundes sind zu erwarten. Dazu muß aber auch mit dem Eigentümer des Hoffmann-Baues, dem Bauunternehmer Walter Klaus, verhandelt werden. (FOTO: Frühjahr 1999, NETZWERK DENKMALSCHUTZ) (vgl. 10.10.2000, 17/18.07.2000 etc.)

Sanatorium_Purkersdorf
17/18.07.2000, Die PRESSE / NÖN
Bundesforste sollen in den Purkersdorfer Schloßpark / Neue Forst-Metropole
PURKERSDORF. Die Bundesforste wollen ihre Generaldirektion nach Purkersdorf verlegen. Dazu soll der Schlosspark neben dem Wasserschloß verbaut werden. Als Gegenleistung soll der Park für die Bevölkerung geöffnet werden. Das Verfahren zur Umwidmung des Baugeländes im Schloßpark soll am Dienstag im Gemeinderat beschlossen werden. (FOTO: Frühjahr 1999, © NETZWERK DENKMALSCHUTZ) (vgl. 22.07.2000, 13.03.2000 etc.)

09.07.2000, NÖN
“Altstadt wie im Ostblock!”
Der Obmann des Vereins “Freunde der Kremser Altstadt”, Peter Lanzrath kritisiert: “Eine Schande! Bei uns schaut es stellenweise aus wie im ehemaligen Ostblock” Er verweist auf verfallende Bausubstanz und ungepflegte öffentliche Flächen.” “Die Kritik ist zum Teil berechtigt”, gesteht Bau-Stadtrat Heinz Stummer.

04.07.2000, NÖN
Letzte Hürde geschafft
GARS.
Badhaus-Gars
“Für mich ist damit alles erledigt”, meint Prof. Willi Dungl, nachdem die Bezirkshauptmannschaft nun auch die wasserrechtliche Bewilligung zum Bau des “Chinesischen Medizinischen Zentrums” in Gars am Kamp erteilt hat. Ein genauer Zeitpunkt für den Baubeginn [anstelle des alten Badhauses am Kamp] steht aber noch nicht fest. (vgl. 2000: 30/29.05., 02./03.02., 26.01., 17.01., 01/2000)
ACHTUNG: Der VEREIN FREUNDE DES KAMPTALS würde sich über Ihre Unterstützung sehr freuen.

03.07.2000, Die PRESSE
Stockerau: Feilschen um die Kaserne
Seit einem halben Jahr steht die Kaserne in Stockerau leer. Gemeinde und Wirtschaftsministerium feilschen seither um den Verkauf des Areals. Die Gemeinde hat schon Pläne in der Schublade, die vorsehen, das rund 70.000 Quadratmeter große Areal teilweise zu bebauen und das denkmalgeschützte Kasernenobjekt zu renovieren.

01.07.2000, Die PRESSE
Schutz und Trutz - ein Abschied
Werner Kitlitschka, Niederösterreichs Landeskonservator, trat 62jährig mit Ende Juni in den Ruhestand.

28.06.2000, NÖN
Konflikt in Carnuntum
Landesarchäologe Prof. Werner Jobst hat mit der Aussage “Carnuntum ist eine Schottergrube” große Verärgerung bei Petra Bohuslav, Geschäftsführerin der Betriebsgesellschaft Carnuntum ausgelöst. Jobst zeichnet ein düsteres Bild. Es ist von “nicht viel Erfreulichem” die Rede und er spricht davon, “die Ruinen zuzuschütten”. (vgl. 02.06.2000)

24.06.2000, KRONE
Rätselraten über das Schicksal des Gasthauses “Zwei Raben"
Ein Baumeister hat sich dazu verpflichtet, das denkmalgeschützte Gasthaus “Zwei Raben” in Mödling zu sanieren - als “Gegenleistung” für die Errichtung einer Wohnhausanlage. Jetzt ist der Bürgermeister jedoch ungeduldig, denn nachdem in der Zwischenzeit die Wohnhausanlage bereits fertiggestellt wurde, ist das alte Wirtshaus noch immer in einem traurigen Zustand. Gerüchte wollen nicht verstummen, dass man das Gasthaus bewusst dem Verfall preisgibt. (vgl. 03.02.1999)

19.06.2000, NÖN
Verborgene Schätze
Seit einem Jahr läft das Forschungsprojekt “Österreichische Agrargeschichte im 20. Jahrhundert - Regionalstudie Pielachtal”. Der Historiker Mag. Ernst Langthaler trägt Informationen über die Bauernhhäuser der Region und deren Bewohner zusammen. Das zweibändige Werk soll in ca. 3 Jahren erscheinen.

03.06.2000, KURIER
Heizhaus vor Verfall gerettet
Der Martinsberger Lokalbahnverein hat das industriegeschichtlich interessante Heizhaus auf dem Zwettler Bahnhofsareal von den ÖBB erworben. Das sanierungsbedürftige Gebäude wird hergerichtet. (Info für Fans von Ausfahrten auf alten Dampflokomotiven unter der Tel: 0664/2302792)

02.06.2000, KURIER
Carnuntum: “Zonen-Plan” soll Grabungen erleichtern
Der Bürgermeister von Petronell fordert seit Jahren vom Denkmalamt einen Zonen-Plan, der zeigt, wo gebaut werden darf. Dies ist deswegen dringend nötig, da sich große Teile des Ortsgebiets über dem römischen Carnuntum erheben, und darum bei jeder Bautätigkeit vorher der Boden von Archäologen untersucht werden muss - was oft mit Bauverzögerungen verbunden ist. Das Denkmalamt ist dazu bereit, doch wird auch von Bund und Land eine finanzielle Unterstützung gefordert. (vgl. 28.06.2000)

31.05.2000, Die PRESSE
Die 100jährige Frische in Bad Fischau
Das Freibad Bad Fischau, ein Thermalbad, feiert sein 100jähriges Bestehen. Die Gebäude (bis heute sind aus dieser Zeit die gelbgrünen Holzkabinen erhalten) stehen seit 1992 unter Denkmalschutz.
H I N W E I S :Einen Bericht über die Geschichte und Bedeutung dieses Bades finden sie in der aktuellen Ausgabe von "Steine Sprechen" (Nr. 117, zu beziehne über Österr. Gesellschaft für Denkmal- und Ortsbildpflege, Kontaktadresse siehe unter "Österreich - Vereine/Initiativen")

30/29.05.2000, NÖN / KURIER
Spatenstich für “Aktiv-Hotel” / Nach langer Planungsphase wird mit Hotelbau begonnen
GARS.
Badhaus-Gars
Am letzten Samstag, 27. Mai, wurde der Spatenstich für eines der beiden Dungl-Projekte, dem “Aktiv-Hotel”, vorgenommen. Dem zweiten Projekt, dem “China-Zentrum” steht noch die Wasserrechtsverhandlung am 31. Mai und das alte, bis vor kurzem noch denkmalgeschützte, Badhaus im Weg. (vgl. 2000: 04.07., 02./03.02., 26.01., 17.01., 01/2000)
ACHTUNG: Der VEREIN FREUNDE DES KAMPTALS würde sich über Ihre Unterstützung sehr freuen.

25.05.2000, Die PRESSE
Heidentor wird saniert
Das römische Heidentor bei Carnuntum, das nach neuesten Forschungen zw. 350 u. 360 n. Chr. erbaut wurde, soll nach Abschluss der Forschungsarbeiten dauerhaft konserviert werden. Ein Sanierungsauftrag wurde bereits vergeben.

23.05.2000, NÖN
Die Kirche unter der Kirche!
Nach den Entdeckungen des römischen Gräberfeldes in Purgstall wurde man nun auch bei Umbauarbeitern der Pfarrkirche Gaming fündig. Jetzt wurden Fundamente einer frühromanischen Kirche freigelegt, die für Österreich eine “kleine Sensation” darstellen.

15.05.2000, NÖN
Schloss: Vandalenakte
Schloss_Ebenfurth_Kapelle
EBENFURTH.
Schloss_Ebenfurth_Innenhof
Auf der Homepage des Österreichischen Denkmalschutzes legt Philapitsch, Obmann des Forum Ebenfurth, seine Sicht zum fortschreitenden Verfall des Ebenfurther Schlosses dar (http://www.denkmalschutz.at) . . . (lesen Sie den Originalwortlaut von A. Philapitsch (FOTOS: Oktober 1997, © NETZWERK DENKMALSCHUTZ)   (vgl. 21.01.2000)
Das Team von NETZWERK DENKMALSCHUTZ freut sich über die erste Erwähnung in einer Zeitung und über die zunehmende Bedeutung und Wertschätzung dieser seit Anfang Jänner 2000 betriebenen homepage
ACHTUNG: Das Forum Ebenfurth bittet auch um Ihre Unterstützung !
N E U : Bericht über den dramatischen Verfall des Barockschloss Ebenfurth (mit Maulpertsch-Fresken!)

10.05.2000, NÖN
Spuren des alten Roms in Purgstall!
PURGSTALL. - Eines der größten römischen Gräberfelder Niederösterreichs wurde im Zuge der Bauarbeiten für den Spar-Markt in Purgstall gefunden.

09.05.2000, KURIER
”Doller-Häuser” amtlich unter Schutz gestellt
Der Denkmalschutz-Bescheid des Bundesdenkmalamtes langte nun im Gemeindeamt ein. KVG-Boss Gernot Schwayer sieht sich in seinen Plänen durch den Denkmalschutzbescheid nicht behindert. Die geschützten Häuser werden in Abstimmung mit dem Denkmalamt renoviert, so Schwayer. Die anderen Häuser werden abgerissen. (vgl. 2001: 03./04.01.; 2000: 28.04., 26.04., 22.03., 15.03.; 1999: 20.12.)
ACHTUNG: Die Perchtoldsdorfer Bürgerliste ist für jede Unterstützung dankbar, insbesondere für Öffentlichkeitsarbeit!

08.05.2000, Die PRESSE
Das Weinviertel als Fundgrube für Archäologen
Bei Ausgrabungen einer germanischen Siedlung in Obermallebarn (Bez. Korneuburg) wurden vor kurzem drei Eisenschmelzöfen aus dem zweiten Jahrhundert freigelegt. Dabei handelt es sich um eine echte archäologische Sensation, denn gleich drei nebeneinander sind wirklich etwas außergewöhnliches.

06.05.2000, KURIER
Landes-Konservator in die Gozzoburg: Ein Zuckerl fehlt
Seit Jahren sucht die Stadt Krems eine sinnvolle Nutzung für die mittelalterliche Gozzoburg inmitten der Altstadt. Jetzt spricht der Bürgermeister davon, dass der Landeskonservator von NÖ dorthin übersiedeln wird. Zusagen von Ministerin Gehrer und LH Pröll soll es schon geben. Nur der Landeskonservator selbst, Werner Kitlitschka, will nicht umziehen, bevor die für heuer geplante Umstrukturierung des Bundesdenkmalamtes abgeschlossen ist. Zudem würde er den Sitz der Landesabteilung in der Landeshauptstadt St. Pölten bevorzugen. (vgl. 2000: 25.03., 05.03., 24.02.)

28.04.2000, KURIER
Eine Lösung für den alten “Luftschiffhafen” ist in Sicht
Viel ist aus der Zeit als Fischamend eine Luftschifffahrtsmetropole war, nicht geblieben. Einige Relikte und ein verfallendes Fabriksgebäude am Flugfeld erinnern an die Vergangenheit. Lange Zeit war die “Schade-Bude” vom Abriß bedroht. Im Februar wurde die ehemalige Fabrik unter Denkmalschutz gestellt (doch ein Einspruch des Eigentümers, der Genossenschaft Donau-Wohnbau, läuft). Geplant ist, Böros in den revitalisierten Bau einzurichten, für die restlichen Räumlichkeiten könnte ev. der Wiener Bildhauer Hermann Klinger Werkstätten für alte Handwerkstechniken einrichten, wobei dann junge Leute die Gebüude nach dieser Technik restaurieren. (vgl. 08.02.1999)

28.04.2000, KURIER
Doller-Gründe: Wirbel um geplanten Hausabbruch
Nach dem Zwist um die Abholzung des Baumbestandes am Doller-Areal in Perchtoldsdorf sorgt ein Gerücht für Unruhe. Die Gegner der Verbauung werfen Gernot Schwayer von der Baufirma KVG vor, er wolle den denkmalgeschützten Gebäuden an den Kragen. “Den Gebäuden wird es genauso gehen, wie den Bäumen”, soll Schwayer gegenüber besorgten Anrainern gesagt haben. Schwayer dementiert. Er habe nur vor, das Haus Eckhaus Brunnengasse 1 im Hof abzureissen, das ist aber nicht unter Denkmalschutz. (vgl. 2001: 03./04.01.; 2000: 09.05., 26.04., 22.03., 15.03.; 1999: 20.12.)
ACHTUNG: Die Perchtoldsdorfer Bürgerliste ist für jede Unterstützung dankbar, insbesondere für Öffentlichkeitsarbeit!

28.04./03.05. 2000, KURIER / NÖN
Stiftsherren sind erleichtert: 60-Millionen-Zuschuss ist fix / Bald im neuem Glanz
Am 27. April hat erstmals das “Kuratorium für die Renovierung des Stifts Herzogenburg” getagt. In den nächsten zehn Jahren sollen 60 Mio. Schilling (= 4,4 Mio. Euro) in die Aussenrenovierung des Augustiner-Chorherrenstiftes Herzogenburg aufgewandt werden. Den Vorsitz des Kuratoriums hat Landeshauptmann Erwin Pröll. Spätestens bis zum 900-Jahr-Jubiläum des Stiftes, 2012, sollen die letzten Arbeiten abgeschlossen sein.

26.04.2000, Die PRESSE
Alles gerodet: "Skandal"
Am Karfreitag wurden rund 40 Alleebäume in der Latschkagasse bei der ehem. Essigfabrik Doller gerodet. (Auf dem Gelände der Fabrik, die vor kurzem unter Denkmalschutz gestellt wurde, soll eine neue - aus Denkmalschutzsicht heftig umstrittene - Wohnhausanlage errichtet werden). "Ein Skandal", meint Wladyka, die sich für die alte Fabrik einsetzt, "die Bäume waren teilweise über 200 Jahre alt". Mit "Gefahr in Verzug" wurde die Maßnahme begründet. Auch der Bürgermeister findet es nicht die feine Art, gerade am Karfreitag , wo sich keiner wehren kann, die Baumaschinen auffahren zu lassen. (vgl. 2001: 03./04.01.; 2000: 09.05., 28.04., 22.03., 15.03.; 1999: 20.12.)
ACHTUNG: Die Perchtoldsdorfer Bürgerliste ist für jede Unterstützung dankbar, insbesondere für Öffentlichkeitsarbeit!

25.04.2000, NÖN
Die Burg als Schule?
Die Burg Neulengbach und ihre Nutzung sind seit Jahren ein Dauerbrenner. Jetzt haben Verhandlungen zwischen dem Schlossherrn Wakonig und den Hoteliers der Region die Hoffnungen für eine Öffnung der Burg wieder angeheizt. Jüngstes Gerücht um die Nutzung der Burg: Eine HTL für Logistik.

19.04.2000, KURIER
Kein Ende bei Zank um das Kirchendach
Immer mehr spitzt sich die Situation rund um das Kirchendach in Kammersdorf zu. Der ansässige Baumeister Reinhard Bayer hat nun das Denkmalamt und die Bezirkshauptmannschaft Hollabrunn eingeschaltet. Denn er ist davon überzeugt, dass die Sanierung des Kirchendaches viel kostengünstiger möglich wäre. Nun stellte er beim Bundesdenkmalamt den Antrag, den Baubeginn zu unterbinden, da - seiner Meinung nach - unwiederbringliches Kulturgut zerstört werden könnte. Weil auch die Dachneigung verändert werden soll, sei - laut Bayer - eine Baubewilligung nötig.

15.04.2000, KURIER
Besitzerloses Grundstück blockiert Kapellen-Sanierung
1997 wurde die barocke Bründlkapelle in Kamegg/Kamptal (Gemeinde Gars) von einem Felssturz beschädigt. Der Streit um die Sanierung wird nun immer skurriler. Die Sanierung des eigentlichen Baudenkmals sollte kein großes Problem darstellen, doch der Felshang, der die Kapelle beschädigt hat, muß vorher saniert werden. Dafür fühlt sich aber niemand zuständig, nachdem der Eigentümer seinen Felshang für “herrenlos” erklärte und damit seine Eigentümerrechte und -pflichten aufgab.

05.04.2000, KURIER
Parteien- Zwiespalt bei geplanter Tiefgarage
In Zwettl steht einTiefgaragenprojekt in der Innenstadt zur Diskussion. In Bezug auf das historische Stadtbild soll nun das Bundesdenkmalamt in die Entscheidungsfindung eingebunden werden.

25.03.2000, KURIER
”Gozzo-Burg” sorgt für heftige Diskussion
Das Konzept zur kommerziellen Nutzung stößt auf wenig Gegenliebe. Verkaufsgerüchte gibt es um die Gozzoburg, seit Peter Lanzrath, der Obmann des Vereins “Freunde der Kremser Altstadt”, ein Konzept vorlegte, wie das historische Baujuwel wirtschaftlich genutzt werden kann. Doch Vizebürgermeisterin Inge Rinke denkt nicht an einen Verkauf der Gozzoburg. Sie würde sich wünschen, wenn sich das Bundesdenkmalamt in das historische Gebäude ansiedelt. (vgl. 2000: 06.05., 05.03., 24.02.)

24.03.2000, KURIER
Retter für Schloss gefunden
Das kleine Jagdschloss Merkenstein in Bad Vöslau hat offenbar einen Retter gefunden. Eine Familie hat des Baurecht erworben. Nun soll das denkmalgeschützte Gebäude in den nächsten Jahren schrittweise saniert werden.

22.03.2000, Die PRESSE
Bremst Bundesdenkmalamt Großprojekt?
Knalleffekt in Perchtoldsdorf: Das Bundesdenkmalamt plant, die Gebäude auf dem Areal des geplanten Wohn- u. Geschäftshaus-Projekt (ehem. Essigfabrik Doller), unter Schutz zu stellen. Mit sofortiger Wirkung dürfen vorläufig keine baulichen Veränderungen mehr vorgenommen werden. Im Bescheid des Bundesdenkmalamtes heißt es u.a.: "Im Erdgeschoß bestehen Gewölbe aus der zweiten Hälfte des 16. und 17. Jahrhunderts sowie ein pompös gestaltetes Stiegenhaus mit Stukkaturen, Holzbalustraden, reich geschnitzten Aufsätzen sowie einem originalen Luster". Ursprünglich war nur die Fassade des Bauensemble in der Brunnengasse, inmitten des Ortszentrums, unter Denkmalschutz. Das Wohn- u. Geschäftshaus-Projekt sah sogar einen neuen Arkadengang in der Fassadenfront vor. Sowohl die Gemeinde als auch der Eigentümer des Grundstücks wollen nun ihre Einwände gegen den Bescheid des Denkmalamtes vorbringen. Der Bürgermeister steht dem Bauprojekt positiv gegenüber, nur die Bürgerliste kämpft dagegen an. Jetzt steht das Bauprojekt ganz im Zeichen der kommenden Gemeinderatswahlen am 2. April. (vgl. 2001: 03./04.01.; 2000: 09.05., 28.04., 26.04., 15.03.; 1999: 20.12.)
ACHTUNG: Die Perchtoldsdorfer Bürgerliste ist für jede Unterstützung dankbar, insbesondere für Öffentlichkeitsarbeit!

22.03.2000, NÖN-online
Bemühen um Park
Bruck. Seit 1998 laufen im Rahmen eines Interreg-Programmes die Pflegemaßnahmen der Stadtgemeinde im seit 1. Jänner denkmalgeschützten Harrach-Park. Laufend finden Pflegemaßnahmen statt. Der Altbaumbestand wird freigelegt. Durch Schlammablagerungen ist der Wasserstand im Park zu hoch, er muß nun gesengt werden. Und ab 2001 muß es eine Person geben, die sich hauptberuflich um die Pflege des Parks kümmert. (vgl. 2000: 20.12.; 1999: 20.02.)

21.03.2000, NÖN-online
Dach für Schlosshof?
Ulmerfeld/Hausmening. Die ÖVP fordert eine Überdachung für den Hof des Ulmerfelder Schlosses, um den Schlosshof für Veranstaltungen im Sommer witterungsunabhängig zu machen. Die SP steht dem skeptisch gegenüber.

18.03.2000, KURIER
Statue aus Barockzeit von Vandalen mutwillig zerstört
Noch immer keine Spur gibt es von jenen Vandalen, die auf dem Retzer Kalvarienberg - nahe der bekannten Windmühle - eine Engelsstatue aus dem Jahr 1727 demontiert haben. Von der in Kalksandstein gemeißelten Skulptur blieb nur ein kleiner Teil übrig, der Oberkörper des Engels ist verschwunden.

15.03.2000, Kurier
Die Doller-Gründe sind ein Fall für den Denkmalschutz
Perchtoldsdorf. Es dürften mehr Gebäudeteile der ehemaligen Essigfabrik Doller unter Denkmalschutz gestellt werden als bisher angenommen. Dies hat das Bundesdenkmalamt vorläufig festgestellt. Die Gemeinderätin Gabriele Wladyka, die gemeinsam mit ihrer Bürgerliste und den Anrainern gegen das Wohnbau-Projekt kämpft, hofft nun, das es aufgrund des Denkmalschutzes nicht realisiert werden kann. Ob das Wohnbau-Projekt in der Brunnengasse (die Umwidmung der Gründe beschloss im Vorjahr der Gemeinderat) nun tätsächlich gefährdet ist, steht noch nicht fest, denn das Verfahren beim Denkmalamt ist noch nicht abgeschlossen. So gut wie fest steht, dass das Bürgerhaus Brunnengasse 5 unter Schutz gestellt wird. (vgl. 2001: 03./04.01.; 2000: 09.05., 28.04., 26.04., 22.03.; 1999: 20.12.)
ACHTUNG: Die Perchtoldsdorfer Bürgerliste ist für jede Unterstützung dankbar, insbesondere für Öffentlichkeitsarbeit!

13.03.2000, NÖN-online
Wird das Sanatorium saniert?
Sanatorium_Purkersdorf
PURKERSDORF. Nach der Renovierung der Außenfassade möchte der Sanatoriumsbesitzer KR Klaus sein Objekt für 40 Jahre “weglegen”. Das “Fruchtgenussrecht” soll in dieser Zeit einer Betriebsgesellschaft zukommen. Das Problem dabei ist jedoch, dass kaum wer Interesse an dem Jugendstil-Baujuwel zeigt. Grün-Sprecher Josef Baum ist verärgert: “Alle ziehen sich zurück, auch Bund und Land. Der Gemeinde bliebe das Defizit”.Aufgrund der politischen Veränderung wackelt jetzt auch die Finanzierungszusage des Bundes für die Innenrenovierung. Nun will ÖVP-Kandidat Joe Fuchs einen Antrag zur Rettung des Sanatoriums stellen. (FOTO: Frühjahr 1999, © NETZWERK DENKMALSCHUTZ) (vgl. 17/18.07.2000, 06.03.2000 etc.)

13.03.2000, NÖN-online
Schloss mit Zukunft
Obergrafendorf. Es bedurfte jahrzehntelanger Bemühungen, um einen Zweck für das Schloss zu finden, welches seinerzeit durch das Land angekauft wurde. Im Beisein von BH Dr. Sodar, als Obmann des Vereines der “Freunde von Schloss Fridau”, Graf Tacoli als Schlossvorbesitzer und Bgm. Vogl wurde nun die Originalverkaufsurkunde an den neuen Schlossbesitzer Mag. Schober, Jungunternehmer der Firma “Bionnova” übergeben. (vgl. 17.(/21.)02.2000, 08.07.1999)

11.03.2000, KURIER
Fabrik wird Leben eingehaucht
In der Gemeinde Katzelsdorf wird ein historisches Baujuwel revitalisiert. Auf Drängen von Bürgermeister Heinz Eder hat man die Pläne zur Schleifung der alten Kerzenfabrik verworfen. Nun werden ab Sommer 45 Wohnungen in die historische Anlage integriert.

09.03.2000, Die Presse
Visionen in der Dorferneuerung: Burgruine Reinsberg wird wiederbelebt
Die Gemeinde Reinsberg bei Scheibbs käpft um den Europäischen Dorferneuerungspreis 2000. Im Mittelpunkt ihrer Bemühungen um eine Wiederbelebung der ländlichen Gemeinde steht die örtliche Burgruine, die als "Burgarena" zu einer Kultur- und Touristenattraktion umgebaut wurde. Umstritten war die Adaptierung für Theaterzwecke, schildert Karl Prüller, Obmann des Kulturvereins. (vgl. 14.10.2000)

06.03.2000, NÖN-online
Sanatorium_Purkersdorf
Ein “Kultur-Juwel”
PURKERSDORF. Nachdem das Land NÖ Subventionen in Höhe von 15 Mio. Schilling (= 1,09 Mio. Euro) zugesagt hat, kann nun die Innensanierung des Sanatorium Purkersdorf, ein Jugendstiljuwel des Architekten Joseph Hofmann, in Angriff genommen werden. (FOTO: Frühjahr 1999, © NETZWERK DENKMALSCHUTZ) (vgl. 13.03.2000, 26.01.2000 etc.)

05.03.2000, NÖN-online
Burg als “Amtshaus”?
Die Gozzoburg ist in einem sehr schlechten baulichen Zustand. Nun soll sie verkauft werden. Nachdem sich bereits ein Interessent gefunden hat (vgl. 24.02.) kommt nun aber auch das Denkmalamt als Käufer in Frage. Die Stadtgemeinde will verhindern, dass die Burg zum Spekulationsobjekt wird. Für die Vizebürgermeisterin wäre das Bundesdenkmalamt der Favorit, der die neuen Amtsräume in Krems statt in St. Pölten einrichten soll. (vgl. 2000: 06.05., 25.03., 24.02.)

29.02.2000, Die KRONE, NÖ
Kaum Geld von der öffentlichen Hand
FELS/WAGRAM.
Schloss_Thürnthal
Mehr schlecht als recht geht die Renovierung des barockklassizistischen Schlosses Thürntal bei Fels am Wagram voran: Zwar investiert der neue Besitzer, Gerhard Zehethofer, all sein Geld in die Sanierung, doch Zuschüsse von öffentlicher Seite sind kaum zu bekommen. Gerade mal 70.000 Schilling machte das Land NÖ jetzt für neue Fenster locker. An Soforthilfe benötigt er aber 10 Millionen, denn auch das Dach muss neu eingedeckt werden. Der Besitzer enttäuscht: “Wo wir auch anklopfen, überall wird abgewimmelt”. (FOTO: ca. 1997/98, © NETZWERK DENKMALSCHUTZ) (vgl. 19.05.2001)
ACHTUNG: Das Schloß Thürnthal braucht auch Ihre Unterstützung. Ein Verein "Freunde des Schloß Thürnthal" befindet sich in Gründung.

24.02.2000, NÖN-online
Rolltreppe soll Burg beleben !
Krems. Der Obmann der “Altstadt-Freunde”, Peter Lanzrath, will die mittelalterliche Gozzoburg (Hoher Markt 11 mit Margarethenstraße 14) retten: Er hat einen konkreten Plan zur zukünftigen Nutzung vorgelegt. Vorgeschlagen wird, die historisch wertvollen Räume dem Tourismus zu öffnen. Auch eine Rolltreppe steht dabei zur Diskussion. Im Erdgeschoß sollen Geschäfte einziehen. Jetzt wird mit dem Denkmalamt verhandelt. (vgl. 2000: 06.05., 25.03., 05.03.)

23.02.2000, Die PRESSE
In Baden droht der Abriß der Synagoge
BADEN.
Synagoge-Aussenansicht
Die 1871 erbaute Synagoge, eine der wenigen in Österreich, die die Nazi-Zeit überstanden hat, steht kurz vor dem Abriss. Dies befürchtet zumindest Frau Hermine Grossinger vom überkonfessionellen Verein "Amos", der sich seit Jahren für den Erhalt der Synagoge in der Grabengasse einsetzt. Eigentümer des Grundstückes ist die Israelitische Kultusgemeinde.
Synagoge-Innenansicht
Nun soll das Grundstück, auf der die Synagoge steht, verkauft werden. Schon 1988 konnte der Abriss gerade noch verhindert werden. Jetzt hat jedoch die Israelitische Kultusgemeinde nach langwierigen Verhandlungen mit dem Denkmalamt erreicht, dass der Denkmalschutz aufgehoben wird. Der Verein "Amos" will den Abbruch der sanierungsbedürftigen Synagoge aber nicht widerstandslos hinnehmen. Gehofft wird auf eine private Initiative, die das Grundstück erwirbt und die Synagoge renoviert. (vgl. 22.11.2000) (FOTOS: Juni 2001, © NETZWERK DENKMALSCHUTZ)
ACHTUNG: Der "Verein AMOS" würde sich auch über Ihre Unterstützung sehr freuen!
Der Verein AMOS möchte richtigstellen, daß er derzeit nur den Verfall, nicht einen Abbruch befürchtet!
Einen Bericht über die Synagoge und den Verein finden Sie unter Verein AMOS .

17.02. (21.02.) 2000, Die KRONE / tägl. ALLES / (Die PRESSE)
Fridau: Soloflötist ist neuer Schlossherr! / Neuer Geist im Schloß / (Schloß Friedau soll zum Bio-Hotel werden)
Das vom Verfall bedrohte Schloß Fridau bei Obergrafendorf scheint gerettet. Der neue Eigentümer des Barockschloßes ist seit Mittwoch (16.02) der Industrielle Walter Schober. Geplant ist, im Schloß ein "Aroma-Therapie-Hotel" einzurichten. Der Vorbesitzer, seit 1974 das Land Niederösterreich, hatte schon viele Pläne geschmiedet: Gemäldegalerie, Kommunalakademie, Landesverwaltungsakademie, Rehabilitationszentrum, Wellnesshotel und zuletzt ein Golfhotel. Doch alle Projekte scheiterten. Währenddessen verschwanden wertvolle Messingschlösser und der historische Parkettboden. Zuletzt zerstörten noch Vandalen einen alten Kachelofen. Nun soll in den nächsten 2 Jahren das historische Gebäude renoviert werden. (vgl. 13.03.2000, 08.07.1999)

17.02.2000, Die KRONE / NÖN-online
Kunstdiebe stahlen "Sonnentor" / Diebe stahlen Haustür
Mit unglaublicher Frechheit stahlen Diebe in der Nacht von Freitag auf Samstag die Eingangstüre des Bierlokals "Hopferl" in Waidhofen an der Ybbs (Ybbsitzerstraße). Die Täter waren wahrscheinlich professionelle Kunstdiebe, denn die Tür ist ein Biedermeier-Sonnentor aus dem Jahr 1824 mit seltenen Schmiedeeisenverzierungen. Die Lokal-Besitzerin Roswitha Mayrhofer und die Gendarmerie bitten unter der Telephonnummer 07442 / 52233 um sachdienliche Hinweise (die Tat ereignete sich zwischen 2 und 4 Uhr früh).

02/03.02.2000, Der Standard / Die Presse
"Da blutet mir das Herz" / Bewegung in Gars - bleibt Badhaus nach Aussprache erhalten?
GARS.
Badhaus-Gars
Nachdem schon 800 Unterschriften für die Erhaltung des Badhauses vom Verein "Freunde des Kamptals" gesammelt wurden, sollen in 10 Tagen auch Alternativ-Standorte für Dungl`s Projekt eines Chinesischen Gesundheitszentrums gesucht werden. (vgl. 2000: 04.07., 30/29.05., 26.01., 17.01., 01/2000)
ACHTUNG: Der VEREIN FREUNDE DES KAMPTALS würde sich über Ihre Unterstützung sehr freuen.

26.01.2000, NÖN-Online
Keine Stör-Manöver
Badhaus-Gars
GARS. Das um die Jahrhundertwende erbaute Badhaus in Gars am Kamp wurde vom Bundesdenkmalamt zum Abbruch freigegeben. Eine Bauverhandlung erfolgte letzen Montag (24.01.), wobei keine Proteste stattfanden. Es soll an dessen Stelle ein chinesisches Zentrum erichtet werden. Der NR-Abg. Dieter Brosz erachtet die Vorgangsweise des Denkmalamtes als "höchst aufklärungsbedürftig". Denn in den letzten viereinhalb Jahren ist eine Wende von "erhaltenswert" bis "zum Abbruch freigegeben" eingetreten. Die Grüne Fraktion hat nun über 50 Fragen an die zuständige Bundesministerin Gehrer übermittelt, die innerhalb von acht Wochen beantwortet werden müssen. (vgl. 2000: 04.07., 30/29.05., 02/03.02., 17.01., 01/2000)
ACHTUNG: Der VEREIN FREUNDE DES KAMPTALS würde sich über Ihre Unterstützung sehr freuen.

26.01.2000, KURIER
Gemeindefirma WIPUR soll das Sanatorium übernehmen
PURKERSDORF.
Sanatorium_Purkersdorf
Die im Vorjahr gegründete "Projektierungsgesellschaft" für die weitere Verwendung des Jugendstil-Juwels "Sanatorium Purkersdorf" (Architekt Joseph Hoffmann) wird im Juni wegen "Erreichen des Gesellschaftsziels" wieder aufgelöst. Denn die gemeindeeigenen "Wirtschaftsbetriebe Purkersdorf" (WIPUR) soll sich um die Innensanierung und weitere Nutzung des Gebäudes kümmern. Die Bürgermeisterin stellt aber Bedingungen für die Übernahme. Auch muß man sich noch mit dem Eigentümer, dem deutschen Unternehmer Walter Klaus, einigen. (FOTO: Frühjahr 1999, © NETZWERK DENKMALSCHUTZ) (vgl. 06.03.2000 etc.)

25.01.2000, NÖN-Online
Millionen für Schloss
Der Schwechater Gemeinderat beschloß am 13. Jänner den Kauf von Schloß Freyenthurn in Mannswörth. Auch beschlossen wurde, daß bei der Planung über Nutzung und Revitalisierung des denkmalgeschützten Gebäudes die Mannswörther Bevölkerung in Form eines Bürgerbeteiligungsverfahrens eingebunden werden soll. Derzeit ist eine Fachhochschule als Nutzungsmöglichkeit im Gespräch.

21.01.2000, NÖN-Online / Kurier / SN (Salzburger Nachrichten)
Schloss_Ebenfurth
Kein Käufer ! / Keiner will Schloß Ebenfurth / Ein Ladenhüter
EBENFURTH. Ein Ladenhüter ist das große, sanierungsbedürftige Barockschloß Ebenfurth (Bezirk Wr. Neustadt). Beim 2. Versteigerungsversuch (20.01.) gab es wieder keine Interessenten. Der Schätzwert beträgt: 6,2 Mill. öS (= 450.000 Euro). Der Obmann vom Forum Ebenfurth, Anton Philapitsch, ruft zum Handeln auf: "Es gibt keine andere Möglichkeit, die Gemeinde muss jetzt etwas tun !" Die gewaltsame Zerstörung des Gebäudes schreitet intensiver denn je voran: Erst unlängst wurden die Fenster der Kapelle gewaltsam herausgerissen, Fresken ebenfalls duch Vandalen schwerst beschädigt. (FOTO: Oktober 1997, © NETZWERK DENKMALSCHUTZ) (vgl. 15.05.2000)
ACHTUNG: Das Forum Ebenfurth bittet auch um Ihre Unterstützung !

17.01.2000, KURIER
Wirbel um Dungl-Zentrum: Altes Badhaus vor Abbruch
GARS.
Badhaus-Gars
Das Projekt einer Tagesklinik für chinesische Medizin im Garser Kurpark sorgt weiter für Aufregung. Das noch bis vor kurzem denkmalgeschützte Alte Badehaus aus der Jahrhundertwende soll der Dungl-Klinik weichen. Eine lokale Bürgerinitiative, Grüne und Freiheitliche laufen Sturm gegen das Projekt und wittern politische Interventionen. Letztes Jahr hieß es noch, daß dem Projekt die denkmalbehördliche Bewilligung nicht erteilt werden kann, da es den Abbruch bedeutender Teile des Badhauses vorsah. Aber schon sieben Monate später änderte sich die Meinung des Amtes. Da wird in einem Bescheid erklärt, daß kein öffentliches Interesse mehr am Erhalt des Gebäudes gegeben ist. Der Bauverhandlung am Montag soll schon bald der Abbruch folgen. Eva Leodolter vom Verein "Freunde des Kamptals" kündigt bereits "Widerstand bis zuletzt" an. (vgl. 2000: 04.07., 30/29.05., 02/03.02., 26.01., 01/2000)
ACHTUNG: Der VEREIN FREUNDE DES KAMPTALS würde sich über Ihre Unterstützung sehr freuen.

03.01.2000, KRONE
Jugendstil-Bau vor Renovierung
Dier Jugendstil-Waggon- und Zugshallen in Obergrafendorf könnten bald gerettet werden. Stefan Zack denkt an eine Renovierung.

01/2000, trend
Zank am Kamp
GARS.
Badhaus-Gars
Willi Dungls Projekt einer chinesischen Tagesklinik im Garser Kurpark sorgt für Aufregung: Eine Bürgerinitiative wehrt sich und spricht von politischer Intervention. War ursprünglich geplant, das alte Badhaus im Kurpark, das einstige Juwel des zur Jahrhundertwende recht mondänen Kurzentrum zu integrieren, scheint mittlerweile festzustehen: Das Badhaus muß weg. "Die Sanierung hätte zehn Millionen Schilling (= 725.000 Euro) gekostet", so Bauherr und Initiator Willi Dungl. Damit wäre die Wirtschaftlichkeit des Betriebes einfach nicht mehr gegeben. Nun bekommt der Wellness-Professor wohl den attraktivsten Bauplatz von Gars, inmitten des im Ortszentrum gelegenen Kurparks, gleich am Ufer des Kamps. Der Baurechtsvertrag sieht eine mehr als bescheidene Miete von 5.000 Schilling (= 365 Euro) pro Monat vor. In der Zwischenzeit wurde auch einTeil des Kurparks in Bauland umgewidmet. Und da traf es sich ganz gur, dass der Architekt des China-Zentrums auch gleichzeitig mit dem Bebauungsplan von Gars beauftragt ist. Die Bürgerinitiative will das Badhaus und den Kurpark erhalten, und ist nicht prinzipiell gegen ein China-Zentrum. "Aber Dungl kapriziert sich auf diesen Standort für sein China-Zentrum und sagt, entweder hier oder gar nicht", kritisiert Eva Leodolter vom "Verein Freunde des Kamptals". (vgl. 2000: 04.07., 30/29.05., 02/03.02., 26.01, 17.01.)
ACHTUNG: Der VEREIN FREUNDE DES KAMPTALS würde sich über Ihre Unterstützung sehr freuen.

01.01.2000
Historische Gärten in Österreich seit 1. Jänner unter Denkmalschutz
In Niederösterreich sind es folgende Gärten: Artstetten, Bruck/Leitha: Schloß Prugg; Ernstbrunn, Grafenegg, Hernstein, Kleinwetzdorf, Laxenburg, Melk, Obersiebenbrunn, Pottendorf, Salaberg, Schloßhof, Schönau/Triesting, Schönborn, Seitenstetten

20.12.1999, Die PRESSE
Wohnklotz in Perchtoldsdorfer Zentrum stößt Bürgern sauer auf
Auf dem Gelände der ehem. Essigfabrik Doller soll eine Wohnhausanlage gebaut werden. Die Fassade der Fabrik steht jedoch unter Denkmalschutz. (vgl. 2001: 03./04.01.; 2000: 09.05., 28.04., 26.04., 22.03., 15.03.)
ACHTUNG: Die Perchtoldsdorfer Bürgerliste ist für jede Unterstützung dankbar, insbesondere für Öffentlichkeitsarbeit!

16.12.1999, KURIER
Barockjuwel droht der komplette Verfall
EBREICHSDORF.
Schloss_Ebenfurth
Denkmalgeschütztes Gebäude wurde nur zum Teil saniert. In einem traurigen Zustand befindet sich ein Barockjuwel am Ebreichsdorfer Hauptplatz. Das Thornton-Haus (=ehem. Langsche Kattunfabrik) ist laut Gemeinderätin Annemarie Bauer (LiF) "das einzige erhaltene Gebäude der Textilära jener Zeit in Europa". Die Liberale ärgert sich über den Zustand des unter Denkmalschutz gestellten Baujuwels: "Es ist ein Wahnsinn, wenn man zusehen muss, wie es verfällt."(vgl. 17.05.2001)
ACHTUNG: "Zur Bewahrung des Thornton-Hauses", Bericht über das Thornton Haus von Annemarie Bauer (email: bauer.l@mycity.at)

27.10.1999, KURIER
Denkmalschutz aufgehoben: Spielplatz soll Autos weichen
Kinder und Pensionisten demonstrierten gegen Verbauung eines alten Innenhofes. Schauplatz der Demo war der Freihof, "eines der ältesten Gebäude von Mödling", wie Gudrun Foelsche betont. Sie ist Obmann-Stellvertreterin des Mödlinger Bezirks-Museums-Vereins. Foelsche, die sich in der Causa für die Betroffenen stark macht: "Das Bundesdenkmalamt hat 1991 erklärt, dass der Freihof ex lege unter Denkmalschutz steht." In dem damaligen Schreiben des Amtes heißt es: " . . . steht der mächtige, steile Dachkörper in seiner Geschlossenheit für das Gesamtobjekt in Sinne des Denkmalschutzes außer Zweifel." An der Gültigkeit dieser Aussage dürfte das Bundesdenkmalamt aber selbst gezweifelt haben: Der Ausbau des Dachgeschoßes wurde genehmigt.

02.10.1999, KURIER
Stadt will altes Schloss-Hotel mit einer Landesschau retten
Hammerherren-Stadt strebt mit Partner-Gemeinde St. Peter/Au, Bezirk Amstetten, eine Bewerbung um Landesausstellung an. Im Gemeinderat erhielt der Antrag der Waidhofener VP breite Zustimmung. Ist doch die Revitalisierung des Schloss-Hotels im Ortsteil Zell, das als multifunktionelles Veranstaltungs-Zentrum Drehscheibe der Landesausstellung sein soll, eine Voraussetzung. Der von der Stadt gekaufte, herunter gekommene Prunkbau ist eines der Sorgenkinder in der Kommunalpolitik. "Das ist theoretisch der einzige Weg, mit Landeshilfe das Schloss-Hotel zu retten, allein schaffen wir das nicht", so Waidhofens Bürgermeister Wolfgang Mair.

08.07.1999, Die PRESSE
Land hat für Schloß Fridau nun endlich einen Käufer
Niederösterreich hat für das Barockschloß Fridau in Obergrafendorf, aus dem einst die nö. Landesgalerie werden sollte, nach 25 Jahren einen Käufer gefunden (der Vertragsabschluß steht kurz bevor). Die "Bio-Innova Gesmbh" (Innhaber: Walter und Hemma Schober) will aus dem Schloß ein luxuriöses "Aroma-Hotel" machen . In den Jahrzehnten davor ist bei den Sanierungen viel zerstört worden. Und eine neuerliche Sanierung ist notwendig. (vgl. 2000: 13.03., 17.(/21.)02.)

27.05.1999, KURIER
Schutt-Halde im Wald ruft die Behörden auf den Plan
Der vom Orts-Parlament beschlossene Abriß der denkmalgeschützten Volksschule und die Ablagerung des Bau-Schutts in einem ortsnahen Waldstück sorgt für hohe Wogen. Rückendeckung erhält die Orts-Chefin von ihrem Vize Erwin Karner: "Erstens wurden wir nie schriftlich verständigt, daß die Volksschule unter Denkmalschutz stand, zweitens wurde nach dem Abriß der Schutt genauestens sortiert". (vgl. 22.05.)

22.05.1999, KURIER
Volksschule abgerissen und Schutt in den Wald gekippt
In der vergangenen Woche wurde auf Weisung von Bürgermeisterin Waltraud Gruber die ehemalige Volksschule in Windeseile niedergerissen. Das Gebäude stand jedoch unter Denkmalschutz. (vgl. 27.05.)

26.03.1999, KRONE
Semmering: Meierei in Gefahr!
Aufregung im Golfklub Semmering: Obwohl vor kurzem unter Denkmalschutz gestellt, ist die alte Meierei, die als Vereinshaus dient, in Gefahr: Denn einer der Grundeigentümer möchte um das Ensemble aus der Jahrhundertwende einen aufgelockerten Komplex mit 122 Appartements errichten. (vgl. 15.01.)

20.02.1999, KURIER
Harrach-Park: Tradition und Zeitgeist verbinden
Nachdem die Stadt Bruck/Leitha ihren Pachtvertrag zur Nutzung des Harrach-Parks verlängert hat, konnte Mario Terzic, Professor an der Universität für angewandte Kunst, mit seinem siebenköpfigen Team gewonnen werden, um sich des Gartens anzunehmen. Dabei soll es sich um eine Revitalisierung des historischen Parks, aber auch um eine Neustrukturierung handeln. (vgl. 2000: 20.12., 22.03.)

08.02.1999, KRONE, NÖ
Jugendstilhaus vor Abriß
In Fischamend soll demnächst die sogenannte “Schade-Bude” am Flugfeld der Spitzhacke zum Opfer fallen. Verzweifelt hatten Mitglieder der Bürgerliste versucht, das im Inneren reichlich mit Jugendstilgeländern ausgestattete Haus zu retten. Es wurde sogar angedacht, eine Landesausstellung über die Luftfahrtgeschichte darin einzurichten. Erste Gespräche verliefen sogar erfolgreich. (vgl. 2000: 28.04.)

03.02.1999, KURIER
Historisches Gebäude soll teilweise abgerissen werden
Über einem der geschichtsträchtigsten Gebäude Mödlings schwebt wieder einmal das Damoklesschwert der Zerstörung. Im Bauamt der Stadt liegt nämlich ein Antrag auf Abbruch des westlichen Flügels des 1837 erbauten Hauses "2 Raben" auf. Und das, obwohl der komplette Gebäudekomplex vom Bundesdenkmalamt bereits unter Schutz gestellt wurde. (vgl. 24.06.2000)

26.01.1999, KURIER
Schonfrist für alte Holzveranda
Der Streit um eine mehr als 100 Jahre alte Holzveranda zwischen der Gemeinde Dürnkrut und dem Angestellten Oliver M. geht vor dem Bezirksgericht Zistersdorf weiter. Wie berichtet, will die Gemeinde Dürnkrut die Veranda, die auf Gemeindegrund steht, abreißen lassen, da sie angeblich nicht mehr ins Ortsbild paßt. Der Hauseigentümer beruft sich auf den Denkmalschutz, da die Veranda sich auf dem denkmalgeschützten Schloßgrundstück befindet und daher gar nicht abgerissen werden dürfe.

15.01.1999, KRONE
Semmering: Die alte Meierei steht jetzt unter Denkmalschutz
Rechtskräftig ist jetzt der Bescheid des Bundesdenkmalamtes über die Unterschutzstellung der Meierei am Semmering. Wie berichtet, sind die vier Gebäude vom Verfall bedroht, weil die Grundeigentümer seit Jahren angeblich Käufer suchen. (vgl. 26.03.)

Wenn Sie noch weitere Pressemeldungen kennen, die hier nicht zu finden sind, dann würden wir uns über Ihre Nachricht sehr freuen.

 
 
 
DIE VEREINE / INITIATIVEN IM EINZELNEN:   Nach oben  
 
 
AMOS - überkonfessioneller Verein zur Erhaltung und Wiederbelebung der Badener Synagoge
(vgl. 2000: 22.11., 23.02.)
        p. A. Dr. Hermine Grossinger
        Wassergasse 1
        2500 Baden
        Tel.: 02252 / 45 705
        Fax: 01/ 715 40 12
        email: amos@surfeu.at
ACHTUNG: Wenn Sie uns unterstützen wollen, dann treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Der Verein AMOS wurde im Sommer 1998 gegründet, um als Ergänzung zum Jüdischen Synagogenverein Baden, der den Grundstückseigentümer Israelitische Kultusgemeinde Wien vertritt, auch einem interessierten nichtjüdischen Publikum ein aktives Engagement für die Badener Synagoge (Baubeschreibung), Grabengasse 14, zu ermöglichen. Sehr oft wurde und wird nämlich vor Ort die Frage gestellt: Was geschieht mit dem "Schandfleck" Synagoge? Wann wird sie endlich hergerichtet?
        Die Synagoge hat Nationalsozialismus, russische Besatzung, den geplanten Abriß 1988 und einen wieder in Betracht gezogenen 1999 überstanden, auch den Zerfraß durch Taubenkot (mittlerweile entfernt und Fenster mit Schutzgittern versehen). Der stetige Angriff durch undichte Dachrinnen und im Mauerwerk wurzelnde Bäume und Schlingpflanzen (teilweise entfernt) hat den Verfall in den letzten paar Jahren sehr beschleunigt. AMOS setzt sich für eine schnellstmögliche Hilfe bei der Restaurierung ein. Die Minimallösung der ersten Zeit muß ein Stop des Verfalls noch dieses Jahr sein. Nächstes Jahr könnte man dann an die endgültige Restaurierung im Rahmen eines Gesamtprojektes gehen.
        Die statutarischen Vereinsziele sind: "Erhalt und Restaurierung des Gebäudes der Synagoge Baden 19 Argumente für Restaurierung und Erhaltung der Badener Synagoge. Die Wiederbelebung des Gebäudes durch mögliche Projekte. Historische Aufarbeitung der Geschichte der Badener jüdischen Gemeinde. Die Errichtung eines Shlomo Carlebach Archivs."
        Dr. Hartwig Naftali Carlebach war der letzte Oberrabbiner von Baden. Er wirkte hier von 1931-1938. Seine Zwillingssöhne Shlomo und Eli Chaim hatten in der Synagoge ihre Bar Mizwah, d.h. die Zeremonie der religiösen Mündigwerdung eines jüdischen Knabens mit 13 Jahren. Beide wurden berühmte Rabbiner, besonders aber Shlomo, der ca. 30 Jahre lang unermüdlich mit seiner Gitarre durch die jüdische und nichtjüdische Welt reiste, seine Geschichten und selbstkomponierten Lieder weitergab unter dem Motto: Diene dem Herrn mit Freude. Die Bestände des Shlomo Carlebach Archivs umfassen u.a. viele Privatmitschnitte von Konzerten und Fotos. AMOS will auch die Erinnerung an Shlomo Carlebach, einen der größten und bekanntesten Rabbiner unseres Jahrhunderts, aufrecht erhalten. Und "seine" Synagoge in Baden."
 
BAUBESCHREIBUNG DER BADENER SYNAGOGE

Auf dem Grundstück steht die aus der Gründerzeit stammende Synagoge, ferner das Gebäude des ehemaligen Sitzungssaales und der Talmud-Thoraschule.
        Die Synagoge mit rund 280m² verbauter Fläche wurde um das Jahr 1870 errichtet - in enger Verbindung zur Architektur der Wiener Ringstraße. In ihrer Erscheinung ist sie ein einfacher Kubus mit dekorativen Elementen, beeinflußt von einem späten Klassizismus. Das Innere zeichnet sich durch einen zweigeschoßen Raum mit seitlichen Galerien (im Jahr 1942 von den Nazis zu einer geschlossenen Geschoßdecke verändert) und gußeiserne Stützen aus. Obwohl die Verwendung von Eisen für die Konstruktion der Wiener Ringstraße typisch ist, stellt die Badener Synagoge das in Niederösterreich früheste Beispiel für die sichtbare Integration gußeiserner Bauteile in einen Sakral- und Repräsentationsbau dar. Sie ist aus architekturgeschichtlicher Sicht ein erhaltungswürdiges Objekt der Bautradition dieses Landes.
        Die Synagoge ist heute trotz Schäden an Fenstern, Putz und Bodenflächen in baulich und statisch gutem Zustand. Eine Neudeckung des Daches und Instandsetzung des Dachstuhles erfolgte 1982 aus Mitteln der Stadtgemeinde Baden, sowie Spenden der Mitglieder des Badener Tempelvereins.
        Die ehemalige Talmud-Thoraschule, ein einfaches, ebenerdiges Gebäude, ist in einem baulich weniger erfreulichen Zustand und dient heute als provisorischer Betsaal, der im Juli 1999 innen restauriert wurde (neue Zentralheizung, neue Küche, neuer Boden).
        Zusammenfassung: die Objekte befinden sich in unmittelbarer Nähe (ca. 1 Gehminute) zum Hauptplatz und zur Fußgängerzone. Sie sind verkehrsmäß sehr gut erschlossen und für jede Art der öffentlichen Nutzung bestens geeignet. Ihr Zustand läßt aus ökonomischen Gründen eine Revitalisierung als zweckmäßig erscheinen.
 
19 ARGUMENTE FÜR RESTAURIERUNG UND ERHALTUNG DER BADENER SYNAGOGE

1. die erste neuzeitliche in Österreich außerhalb Wiens (Eisenstadt gehörte zu Westungarn)
2. eine der wenigen alten Synagogen in Österreich, die nicht zerstört wurde und die auch keiner total anderen Widmung zugeführt und im Zuge dessen fast bis zur Unkenntlichkeit verändert wurde (wie z.B. Schule, Privathaus, Feuerwehrgarage)
3. die einzige, die nicht in einer Landeshauptstadt steht
4. die einzige in Niederösterreich, die als Synagoge genützt werden kann, weil es eine, wenn auch kleine, jüdische Gemeinde gibt (St. Pölten ist zwar sehr schön restauriert, unglaublich schön, müßte man fast sagen, doch es ist nur mehr eine ehemalige Synagoge)
5. baugeschichtlich ist es vielleicht der einzige Sakralbau, in dem die Industriearchitektur offener, nicht verkleideter stützender Säulen verwendet wurde
6. besonders schöner, gut proportionierter, lichtdurchströmter Innenraum
7. durch die nachträglich eingezogene Zwischendecke doppelte Nutzbarkeit: als Synagoge im Erdgeschoß und als Mehrzweckraum im ersten Stock
8. erster Stock hat Licht von allen vier Seiten und eignet sich besonders gut für Ausstellungen, für die natürliches Licht ein Vorteil ist oder für solche Veranstaltungen
9. die p.r.-mäßige Vermarktung einer restaurierten Synagoge kann image- und auch fremdenverkehrsmäßig sehr viel bringen
10. politisch und kulturgeschichtlich wäre ein Abriß oder ein schleichender Verfall eine Katastrophe
11. städtebaulich ebenfalls. Die Synagoge im Zentrum könnte die Sehenswürdigkeit werden und würde außerdem verhindern, daß an ihrer Stelle ein häszlig;licher Neubau entsteht, den niemand braucht. Es stehen hunderte von Wohnungen und zahlreiche Geschäfte in Bestlage leer
12. Baden hat eine jüdische Gemeinde. Die Zeit ist gekommen, endlich dazu zu stehen. Die Restaurierung und Nutzung der Synagoge wäre das geeignetste Signal dafür
13. das Bundesland Niederösterreich hätte sozusagen die Nase vorn: eine ehemalige Synagoge mit einem Institut für jüdische Geschichtsforschung und eine als Synagoge benützte Synagoge, die im Obergeschoß einen Mehrzweckraum für besondere Veranstaltungen hat
14. ein solcher Mehrzweckraum ist in Baden, das kulturell viel bieten will, durchaus gefragt, zumal in dieser architektonischen Schönheit (Baden ist mehr fürs Althergebrachte als fürs Neue und im Geschmack konservativ)
15. der Raum könnte auch für jüdische Hochzeiten etc. dienen
16. die Erinnerung an die Rabbinerfamilie Carlebach, besonders an Shlomo, den "singenden Rabbiner", der in Baden aufwuchs und hier seine Bar Mizwah hatte, ist ein weiteres Plus. Die "Carlebach-Gemeinden" sind über die ganze Welt verstreut und gut miteinander vernetzt
17. die Kosten würden z.T. durch Umwegrentabilität hereinkommen (erhöhter "jüdischer Tourismus"). Schon jetzt kommen zahlreiche israelische Reisegruppen und jüdische Einzelreisende nach Baden. Vor etlichen Jahren gab es 5000 Übernachtungen von Israelis allein im Sommer
18. die Badener Bevölkerung selbst ist zum größten Teil für Erhalt und Restaurierung ihrer Synagoge
19. die öffentliche Hand würde die Kosten mittragen (so schon 1988). Der Badener Bürgermeister hat sich dazu schon in Zeitungen geäußert

 
ehem. Doller-Essigfabrik im schützenswerten Altortkern von Perchtoldsdorf bedroht
(vgl. 2001: 03./04.01.; 2000: 09.05., 28.04., 26.04., 22.03., 15.03.; 1999: 20.12.)

Perchtoldsdorf besitzt einen historisch besonders interessanten Altortkern mit Gebäuden, die teilweise seit dem 14. Jh. bestehen. Durch besondere Bebauungsvorschriften, die der Gemeinderat von Perchtoldsdorf beschlossen hat, soll der Altortkern besonders geschützt und in seiner Einzigartigkeit erhalten bleiben. Wir von der “Perchtoldsdorfer Bürgerliste” sind seit 15 Jahren im Gemeinderat vertreten und versuchen stets, unseren schönen Ort vor der immer stärker werdenden Baulobby zu schützen.
        Die Doller-Essigfabrik, deren Gebäude bis ins 14. Jh. zurückreichen und das Ortsbild entscheidend prägen, soll nun einem Wohn- und Geschäftsbauprojekt zum Opfer fallen. Ursprünglich war sogar geplant, das gesamte Gebäude abzureissen und auf dem Areal, ca. 14.000m2, 100 Wohnungen, Tiefgarage, Geschäfte, Büros, etc. zu errichten. Doch inzwischen hat das Bundesdenkmalamt ein Unterschutzstellungsverfahren eingeleitet, und es darf ohne Zustimmung des Denkmalamtes keine Veränderung an den Gebäuden vorgenommen werden. Allerdings unterstützen der Perchtoldsdorfer Bürgermeister, Dr. Heiduschka, sowie die Gemeinderatsmehrheit (der planende Architekt Brodl sitzt ebenfalls im Gemeinderat) voll und ganz das Projekt.
        Es wurden bereits auf Gemeindekosten zahlreiche Umwidmungen im Flächenwidmungs- und Bebauungsplan vorgenommen, um das Riesenprojekt zu ermöglichen. So wurde die Einwohnerdichte von bisher 50 pro Hektar auf 175 Einwohner pro Hektar erhöht und die Grenze des “Erhaltenswürdigen Altortes” verschoben, sodaß der Altort um ca. 2000 m2 reduziert wurde! Diese 2000m2 sollen plötzlich nicht mehr schützenswert sein, ohne daß eine Begründung dafür angegeben wurde! Weiters soll am 30.3.2000 in der Gemeinderatssitzung eine Stellungnahme zum Unterschutzstellungsverfahren des Denkmalamtes beschlossen werden, in welcher der Gemeinderat sich gegen das Denkmalamt aussprechen wird. Man will nur geringe Teile, wie die Außenfassade, unter Schutz stellen.
        Wir von der Perchtoldsdorfer Bürgerliste werden es nicht zulassen, daß auf Kosten unseres Ortsbildes und unserer Lebensqualität derartige Projekte durchgezogen werden!

ACHTUNG: Wir sind für jede Unterstützung dankbar, insbesondere für Öffentlichkeitsarbeit!

Perchtoldsdorfer Bürgerliste
        p.A. Gabriele Wladyka
        Perchtoldsdorf
        Kunigundbergstr. 11
        2380 Wien
        Tel. u. Fax.: 01 / 865 62 33

 
SCHLOSS EBENFURTH - KULTUR ALS BELASTUNG    (vgl. 2000: 15.05., 21.01.)  
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F O T O S : (alle: Oktober 1997)
1.) Die verwachsene Eingangsfassade
2.) Der verwunschene Innenhof 1
3.) Der verwunschene Innenhof 2
4.) Die Schlosskapelle mit Maulbertsch-Fresken
5.) Ein verlassener Gang
6.) Von vielen Räumen fällt der Stuck von der Decke
7.) Dekorativer barocker Stuck am Boden zerstört

ERGÄNZUNG von NETZWERK DENKMALSCHUTZ zum untenstehenden Bericht vom Mai 2000:
Mit der neuen Schlossbesitzerin, Frau Bärbel Langer, scheint nun die Rettung des Schlosses gesichert zu sein. Im Zuge des Eigentümerwechsels und den bevorstehenden Renovierungsarbeiten veranstaltet jetzt "Schatzhaus Österreich" (19.8.2001) eine Spezialführung durch das Schloss.

Mit dem Schloss Ebenfurth verfällt ein Barockjuwel. Lippenbekenntnisse, Verdrängungen, virtuelles Kulturgetue, Indolenz, Ohnmacht und Machtlosigkeit prägen den Verfall der letzten 55 Jahre. Im Jahre 1747, nach dem Erwerb durch die Familie Suttner, tritt die ursprünglich romanische Burg ins Rampenlicht der Europäischen Malerei. Franz Anton Maulpertsch malte die Fresken in der Kapelle, dazu noch ein Deckengemälde in einem Turmzimmer. Beide Werke gehören zu den bedeutensten Werken der Barockmalerei in Österreich. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Schloss Wohnzwecken für Saisonarbeiter, für eine Hühnerzuchtanstalt und als Lagerraum für Korn und Getreide. Ab den 60er Jahren steht das Schloß leer, der Verfall beginnt. Und was nicht Wind und Wetter schaffen, wird zusätzlich mit großen und kleinen Diebstählen und durch groß angelegte Vandalenakte “erledigt”. In den 50er Jahren gab es Angebote ein Sanatorium einzurichten und in den 70er wurde wieder eine Gelegenheit verspielt, als die Gespräche zur Auslagerung von Beständen der kunsthistorischen Waffensammlung am damaligen Besitzer scheiterten. 1979 erwirbt die Familie Liebleitner das Objekt -ohne Park. 1988 kommt es wieder zu einer Teilung der restlichen Grundstücke, um die drängenden Auflagen des Denkmalschutzes abzuwenden. 1990 gelang es dem Bundesdenkmalamtes eine marginale, doch dringende Teilsanierung mit den Besitzern zu erreichen. 1992 sollten die Maßnahmen weitergeführt werden. Die Besitzer erklären sich aber vermögenslos und die rechtskräftigen Bescheide konnten nicht erfüllt werden. Die Bezirkshauptmannschaft wurde eingeschaltet. Aus den baulichen “Ersatzvornahmen”, die nun die BH zu erfüllen hat, ergab sich ein gerichtlicher Versteigerungstitel. Es fand sich kein Interessent, da man an der Größe des Objektes scheitern mußte. Eine Interessentengruppe verfolgte aber beharrlich ein Verwendungskonzept. Kostenschätzungen, Revitalisierungskonzept und Vermarktungsinitative fanden Beachtung aber keine Geldgeber für das geplante Wohnungs-, Ateliers-, Gastronomieprojekt. Die Situation des Schlosses beginnt sich zuzuspitzen. Die Senkungen in einem Schloßbereich sind nicht stabilisiert, dramatisch macht sich der Vandalismus bemerkbar, die Altarplatte der Maulpertschkapelle wurde jüngst herausgerissen, in den Wänden der Fresken wurden kürzlich große Löcher herausgebrochen, Regenwasser zerstört bereits das Deckenfresko. Die Sanierung der Autobahn im Bereich Vösendorf kostet 1 Milliarde Schilling, die Konserve des Schlosses Ebenfurth etwa 5 Millionen. Der NÖ Landeshauptmann Dr. Pröll sagte in einem Gespräch seine Hilfe zu. Die Stadtgemeinde Ebenfurth könnte/sollte das Schloß erwerben. Das Land hat die finanzielle Unterstützung bereits bekräftigt und der Bund wäre ebenfalls gefordert. Jetzt bleibt die Entscheidungen, ob die Stadtgemeinde mutig genug ist “ja” zu sagen. Ein europäisches Kulturerbe steht auf dem Prüfstand einer Ebenfurther Entscheidung und wird wahrscheinlich verpielt! Die Gemeinde wird -fürchte ich- nicht den Mut haben sich zur konkreten Kultur zu bekennen, sie bleibt bei der virtuellen. A.Philapitsch vom Forum Ebenfurth, Mai 2000
ACHTUNG: Wenn Sie uns unterstützen wollen, dann treten Sie bitte mit uns in Kontakt.
Forum Ebenfurth
Verein zur Dorferneuerung im Land NÖ
        Anton Philapitsch (Obmann)
        Hans-Kudlich-Gasse 5
        2490 Ebenfurth
       Tel.: 02624 / 58 010
       email: forum-ebenfurth@gmx.at

(Do., 14.06., 18 Uhr Vortrag und Ausstellungseröffnung: Revitalisierungskonzept für (das äußerst desolate) Schloss Ebenfurth. ORT: Rathaussaal in Ebenfurth, Hauptstrasse 39. Eine Freie Diplomarbeit zweier Herren an der Uni Kaiserslautern (Lehrgebiet Raumgestaltung und Entwerfen; Lehrgebiet für Baugeschichte/Geschichte des Städtebaues/Denkmalpflege) wird vorgestellt. Die Kaiserslautener kommen (2 Diplomanten mit Professoren) und führen in deren Arbeit zum Ebenfurther Schloss ein, die sie vor etwa zwei Jahren begonnen und abgeschlossen haben. Die Abfolge: Einführung M. Feldhaus und M. Müller; Grußworte Prof. Elke Seitz, Dr. Josef Baulig; aus Österreich spricht Landeskonservator für Niederösterreich HR König und A. Hubmann (beide Bundesdenkmalamt) und Frau Bärbel Langer als Schloßbesitzerin.)
AUSSTELLUNG: 15. bis 17. Juni, 14 bis 18 Uhr im Rathaussaal.
 

Bezirks-Museums-Verein-Mödling
(Zur Zeit Bemühungen zur Rettung des "Freihof" (Franz-Keim-Gasse 5); vgl. 27.10.1999)
        Gudrun Foelsche (Obmannstellvertreterin; Ansprechpartnerin bzgl. Freihof)
        Anningerstr. 32
        2340 Mödling
        Tel.: 02236 / 25 902
Parlamentarische Anfragen bzgl. des Freihofes:
       
Anfrage vom 10.12.1999         Beantwortung vom 01.02.2000


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